Direkt zum Inhalt springen

Ver­bände unter­stützen Petition an Hamburgs Sena­torin Bekeris

In einem Klassenzimmer sitzt ein Mädchen mit braunen Haaren und einer rosa Schleife im Haar an einem Tisch. Sie trägt ein gestreiftes T-Shirt und lächelt, während sie eine Handgeste macht, die wie das "OK"-Zeichen aussieht. Vor ihr sitzt eine erwachsene Person, die ebenfalls eine Handgeste macht. Im Hintergrund sind weitere Kinder zu sehen, die an ihren Tischen sitzen.

Mehr als 87.500 Menschen unterstützen die Petition „Keine Kürzungen bei Schulbegleitung in Hamburg“ von Schulbegleiterin Nicole Singh auf Change.org. Jetzt erfährt die Petition Unterstützung von Fachverbänden: Die GEW Hamburg, der Paritätische Wohlfahrtsverbands Hamburg, der SoVD-Landesverband Hamburg, die Elternkammer Hamburg und weitere Organisationen unterstützen Singhs Brief an Schulsenatorin Ksenija Bekeris, die Petition in einem Termin entgegenzunehmen. Gemeinsam sollen Lösungen für eine Sicherung der Schulbegleitung gefunden werden.  

Wie Singh in einem Petitions-Update mitteilt, ging am 2. September ein Brief an Hamburgs Schulsenatorin Ksenija Bekeris raus. In dem Schreiben fordert Singh:

Wir wollen nicht mehr nur draußen vor der Tür stehen, wir wollen mit Frau Bekeris an einem Tisch sitzen. Deshalb bitten wir die Schulsenatorin jetzt gemeinsam mit den großen Verbänden: Nehmen Sie unsere mehr als 87.500 Unterschriften persönlich entgegen und erklären Sie uns, wie Sie mit unseren Forderungen umgehen wollen.

Nicole Singh, Schulbegleiterin und Petitionsstarterin

Wer bei der Schulbegleitung den Rotstift ansetzt, spart direkt an den Bildungschancen und der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Der Hamburger Senat darf Inklusion nicht zum Sparmodell machen. Schulen brauchen verlässliche Unterstützung und ausreichend qualifiziertes Personal statt Kürzungen, die am Ende Schüler*innen, Beschäftigte und Familien ausbaden müssen.

Sven Quiring, Vorsitzender GEW Landesverband Hamburg

Schule und Bildung sind die besten Chancen auf eine gute Zukunft – für alle Kinder in Hamburg. Wenn die Stadt jetzt die gute und bewährte Unterstützung durch die Schulbegleiter:innen entziehen will, wirft das die Inklusion im schulischen Umfeld ganz deutlich zurück. Schulbegleitende entlasten Lehrer:innen und Eltern und helfen Kindern dabei, sich zur Gemeinschaft zugehörig zu fühlen. Wer Inklusion ernsthaft umsetzen und leben will, darf nicht auf Kosten dieser Kinder sparen! Hamburg kann es sich weiterhin leisten, alle Kinder mit Unterstützungsbedarf zu fördern – und muss weiter in eine gute Schulbegleitung investieren!

Dr. Sally Peters, Vorständin SoVD-Landesverband Hamburg
SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
Top bewertet bei Google
4,0 von 5 ★★★★★
300 Bewertungen