Jährlich werden in Hamburg schätzungsweise 500 Kinder mit Verdacht auf FASD geboren. FASD steht für Fetale Alkoholspektrumstörungen und bezeichnet eine Reihe von Schädigungen, die durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen können. Gleichzeitig bleibt FASD häufig unerkannt und die Versorgung der Betroffenen weist noch immer große Lücken auf.
Dabei ist die wichtigste Botschaft in der Prävention eindeutig: Schon geringe Mengen Alkohol in der Schwangerschaft können das ungeborene Kind schädigen. Eine sichere Menge Alkohol gibt es nicht. Deshalb gilt während der gesamten Schwangerschaft: am besten vollständig auf Alkohol verzichten.
Darüber haben Mathias Mollenhauer und Dr. Sally Peters sich mit Tobias Wolff vom FASD-Fachzentrum Hamburg e.V. ausgetauscht. Dabei wurde deutlich: Es braucht mehr Wissen über FASD, eine verlässliche Diagnostik und Unterstützungsangebote, die die Betroffenen durch unterschiedliche Lebensphasen begleiten – gerade auch beim Übergang ins Erwachsenenalter.
Passend dazu findet am 9. September der 2. FASD-Fachtag in Hamburg statt. Er bringt Fachwissen und unterschiedliche Perspektiven zusammen und trägt dazu bei, FASD stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Vielen Dank an Tobias Wolff für den wichtigen und sehr informativen Austausch!
Mehr zum Fachtag und zur Arbeit des FASD-Fachzentrums Hamburg
