Hamburg ist eine wohlhabende Stadt. Gleichzeitig sind mehr als 360.000 Menschen von Armut betroffen. Besonders häufig trifft es Arbeitslose, Menschen mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende und Kinder. Beim zweiten Hamburger Armutsgipfel am 18. November 2026 wollen Sozialverbände, Politik, Verwaltung und weitere Akteur gemeinsam über Lösungen diskutieren.
Armut hat viele Ursachen
In der neuen Folge des SoVD-Podcasts „Sozial? Geht immer!“ spricht Kristin Alheit, geschäftsführende Vorständin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hamburg, über die Ziele des Armutsgipfels. Im Mittelpunkt stehen bezahlbarer Wohnraum, prekäre Beschäftigung, Sozialstaatsreformen und der Zugang zu sozialen Rechten.
Soziale Gerechtigkeit stärkt den Zusammenhalt
Der Armutsgipfel soll unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und konkrete Forderungen für Hamburg entwickeln. Denn soziale Gerechtigkeit ist nicht nur eine Frage der Unterstützung einzelner Menschen. Sie ist auch eine Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine starke Wirtschaft.
