Obdachlosigkeit in Hamburg
Hamburg ist eine reiche Stadt. Dennoch leben hier mehr als 2.000 Männer und Frauen auf der Straße. Die Stadt hat ein umfangreiches Hilfssystem aufgestellt, darunter das Winternotprogramm. Zusammen mit Einrichtungen der Kirchen kann es annähernd tausend Menschen Unterschlupf für den Abend und die Nacht bieten. Um 9.30 Uhr aber müssen die Gemeinschaftsunterkünfte geräumt werden, die Menschen werden hinaus geschickt auf die Straße, raus in Nässe und Kälte.
Welche Ideen gibt es, um die Not der obdachlosen Männer und Frauen zu lindern? Was unternimmt die Stadt? Was läuft gut und was muss dringend verbessert werden? Wer hat eigentlich Anspruch auf einen Platz im Winternotprogramm? Wie steht es um den Umgang mit Menschen aus dem Ausland, die auf Hamburgs Straßen leben? Und was wird unternommen, damit Obdachlose auf dem heftig umkämpften Wohnungsmarkt eine Chance auf eine eigene Bleibe haben? Über diese und weitere Fragen wollen wir sprechen mit:
- Hendrikje Blandow-Schlegel, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
- Stephan Karrenbauer, Sozialarbeiter bei Hinz & Kunzt
- Klaus Wicher, Vorsitzender Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD), Landesverband Hamburg
Moderation: Kathrin Schmid, Journalistin NDR
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.
Bitte melden Sie sich an per E-Mail unter: hamburg@fes.de
oder via Internet beim Julius-Leber-Forum unter: www. julius-leber-forum.de
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung per E-mail.
Einladung „Obdachlosigkeit in Hamburg“ am 13.02.2018