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Eingliederungshilfe als Ausgliederungshilfe?!

Eine Tagung des Initiativkreises Ambulante Sozialpsychiatrie (ASP), mit Unterstützung vom Sozialverband SoVD Hamburg u.a.

Anmeldung: napp-info@t-online.de

Stichwort: ASP-Tagung am 20.01.2020 mit der Angabe des Namens, ggf. der Institution, der Anschrift mit Telefonnummer und der Angabe Ihrer gewünschten Teilnahme am FORUM Nr. … und ersatzweise am FORUM Nr. …

Den Teilnahmebetrag von 30 € überweisen Sie bitte unter Angabe des Verwendungszwecks „ASP-Tagung“ sowie des Namens schnellstmöglich auf das Konto der NAPP: IBAN: DE51 2001 0020 0560 9242 07, BIC PBNKDEFF

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Seit 2014 wird in Hamburg die ambulante Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Menschen unter dem Label ASP (Ambulante Sozialpsychiatrie) erbracht, einem trägerbudget-basierten System, das auch niedrigschwellige, präventive Hilfen einschließt. Die ASP ist vonseiten ihrer Erfinder*innen, insbesondere der federführenden Behörde (BASFI), seither auf Tagungen und mittels Veröffentlichungen ausgiebig gefeiert worden. Kritisches und Unzufriedenheiten mit dem neuen System dagegen waren zwar von Beginn an unter der Hand vernehmbar, wurden allerdings kaum (fach-)öffentlich geäußert. Umso bemerkenswerter war die große Resonanz auf die vom ASP-Initiativkreis im September 2018 veranstaltete, explizit kritische Tagung „Eingliederungshilfe als Ausgliederungshilfe“, zu der nicht weniger als 190 Teilnehmer*innen kamen. Die Resonanz war dabei durchaus nicht nur positiv. Insbesondere innerhalb der BASFI soll bereits die Tatsache, dass diese kritische Veranstaltung stattfand, als unerhört gegolten haben.

Unser Initiativkreis hat sich in der Folge der Tagung von 2018 erweitert und daran gearbeitet, seine Positionen zu systematisieren. Herausgekommen ist ein ausführlicher Forderungskatalog einschließlich „Exkursen“ sowie eine Kurzfassung mit den wichtigsten Forderungen. Wir lösen damit das Versprechen ein, entwickelte Forderungen vorzulegen. Wir haben auch allen Grund dazu, weil sich positive Veränderungen nicht abzeichnen und Kritisches und Unzufriedenheit mit dem neuen System anhalten.

Wir wollen mit Ihnen unsere Forderungen diskutieren und diese auch in den Hamburger Wahlkampf einbringen. Dazu haben wir vorgesehen:

  • Im Eingangspodium werden Akteuer*innen aus ihren jeweiligen unterschiedlichen, im Initiativkreis vertretenen Perspektiven ihre Positionen und Forderungen zur Sprache bringen.
  • Im Vortrag wird von einer gewissen Außensicht – und zugleich aus der Insiderperspektive eines überregional erfahrenen Beraters und Begleiters der sozialpsychiatrischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte – einordnend Bezug genommen auf unsere Forderungen.
  • In den vier parallel stattfindenden Foren werden Brennpunkte des aktuellen Veränderungsbedarfs dargestellt und vertieft.
  • Wir haben die Hamburger Politik aufgefordert, sich mit unseren Positionen auseinanderzusetzen, und erwarten deren Antworten. Für das Polit-Podium haben wir die fachpolitischen Sprecher*innen der Bürgerschaftsfraktionen eingeladen. Man hat die Bürgerschaftswahl im Blick, und so dürfen wir gespannt sein auf diese Runde!
  • Wir möchten Beiträge und Resonanzen aus dem Plenum aufnehmen und in die weitere Diskussion einbringen.

Mag also auch unsere kommende Veranstaltung, wer weiß, in manchen Kreisen wieder als „unerhört“ gelten, so sind wir unsererseits doch zuversichtlich, mit unseren Anliegen nicht gänzlich unerhört zu bleiben!


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SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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