Armut ist weiblich, Wohnungslosigkeit auch!

Wohnen ist ein Menschenrecht, kein Luxusgut! In den deutschen Metropolen ist die Wohnungsnot groß. Allein in Hamburg fehlen laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung 150.000 bezahlbare Wohnungen. Für Frauen ist die Situation besonders prekär. Die BAG Wohnungslosenhilfe schätzt, dass mindestens ein Viertel der obdach- und wohnungslosen Menschen weiblich ist. Die Gründe sind vielschichtig: Frauen werden, selbst für die gleiche Arbeit, deutlich schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Zudem arbeiten sie häufiger in Teilzeit oder sozialen Berufen mit geringerer Entlohnung. Zeiten der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen verschärfen das Problem, denn diese wirken sich negativ auf die spätere Rente aus. Das bedeutet auch: Armut ist weiblich – und Armut im Alter ist für viele Frauen bereits heute vorprogrammiert.
Begrüßung
- Susanne Langhagel · Landesfrauensprecherin, SoVD-Landesverband Hamburg
Grußwort
- Edda Schliepack · Bundesfrauensprecherin, SoVD-Bundesverband
- Klaus Wicher · 1. Landesvorsitzender, SoVD-Landesverband Hamburg
Impuls „Lebenslagen wohnungsloser Frauen in Hamburg“
- Andrea Hniopek · Leiterin Abteilung Existenzsicherung, Caritasverband für Hamburg e.V.
Pause mit Imbiss
Diskussion
Der Frauenausschuss im Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD), Landesverband Hamburg, engagiert sich kontinuierlich für die Rechte und Interessen benachteiligter und in Not geratener Frauen in unserer Gesellschaft. Sowohl durch öffentliche Aufklärung und Information als auch politische Diskussion und Einflussnahme. Wir kämpfen zum Beispiel für: frauenspezifische Hilfen für Wohnungs- und Obdachlose, bedarfsgerechte Hilfen für Alleinerziehende, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Durchsetzung der Frauenquote und Equal-Pay.
Wir bitten um vorherige Anmeldung:
SoVD-Landesverband Hamburg
Pestalozzistraße 38
22305 Hamburg
Telefon: 040 / 611 60 70
Telefax: 040 / 611 60 740
E-Mail: info@sovd-hh.de