8. Hamburger Ratschlag für nachhaltige Entwicklung

Der Hamburger Ratschlag will zusammen mit der Zivilgesellschaft Forderungen mit Bezug zu nachhaltigem Konsum, öffentlicher Beschaffung und nachhaltiger Wirtschaftspolitik entwickeln. Interviews, Impulsvorträge und Diskussionen geben Einblicke in die Thematiken. In drei Arbeitsgruppen werden anschließend Forderungen zur Umsetzung erarbeitet. Zum achten Hamburger Ratschlag laden 23 Hamburger NRO ein, stellvertretend verantwortlich dafür der SoVD, BUND, Marie-Schlei-Verein, SID Hamburg – Gesellschaft für internationale Entwicklung, die W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. und der Zukunftsrat Hamburg.
Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bis zum 11. November 2020 unter: www.2030hamburg.de
Beim 8. Hamburger Ratschlag soll es um Nachhaltigkeit der Hamburger Wirtschaft gehen. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie angreifbar eine unregulierte Wirtschaft ist und dass gerade die Zusammenhänge zwischen der Wirtschaft und den einzelnen SDG in den Blick genommen werden müssen. Die bisherige Senatsdrucksache bedarf einer grundsätzlichen Überarbeitung. Die Umsetzung der Agenda 2030 in Hamburg muss für die Entwicklung zu einer widerstandfähigeren und demokratischen Gesellschaft erster politischer Auftrag werden. Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung umfassen Aufgaben, die lokal zu leisten sind.
Die Corona-Krise prägt auch Hamburgs rot-grünen Koalitonsvertrag. Der Hamburger Ratschlag soll bis November die Senatspolitik zur nachhaltigen Entwicklung kritisch begleiten und insbesondere Hamburgs Fahrplan zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (in Fortführung der SenatsDrucksache 21/9700) mit Forderungen ausgestalten.