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Teuerungen: Die Menschen brau­chen spür­bare Unter­stützung

„Auch nach dem Auslaufen des Tankrabatts Ende Juni brauchen die Menschen in Hamburg Entlastung“, mahnt der SoVD-Landeschef.

Das Bild zeigt eine symbolische Darstellung von finanziellem Wachstum und Erfolg. Auf der linken Seite des Bildes sind mehrere Stapel von Münzen zu sehen, die von links nach rechts an Höhe zunehmen. Über den Münzstapeln verläuft ein roter Pfeil, der ebenfalls von links unten nach rechts oben ansteigt. Auf der rechten Seite des Bildes steht ein Modell einer roten Rakete mit weißen Details, das den Start oder Aufstieg symbolisiert.

Vor den hohen Energiepreisen können sich gerade die Ärmsten in der Stadt am wenigsten schützen. „Die Stadt sollte Menschen mit kleinen Einkommen dabei helfen, die steigenden Belastungen, zumindest zu einem Teil, zu kompensieren. Schon jetzt sind die Preise für Benzin und Diesel auf einem hohen Niveau, trotz Tankrabatt. Das ist nicht nur für kleine Handwerker, Selbstständige und Berufspendler:innen ein Kostenfaktor, der immer mehr vom Einkommen frisst“, so Klaus Wicher, Vorsitzender Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V., weiter. 

Vor allem Arbeitnehmende mit kleinem Gehalt müssten immer genauer aufs Geld schauen: „Ob steigende Mieten oder höhere Lebensmittelpreise – das Leben in einer Großstadt wie Hamburg wird insgesamt immer teuer. Wer kann, vor allem Familien, zieht dann lieber in die Metropolregion und pendelt zum Arbeiten in die Stadt. Ich denke, dass viele froh sind über den Tankrabatt, denn er kompensierte ganz real die steigenden Preise. Hier sollte der Senat den Hamburger:innen signalisieren, dass er diese Probleme sieht und eigene Mittel bereitstellen, um die Menschen zumindest ein bisschen zu entlasten.“

Der Senat hätte hier die Chance, konstruktiv auf die Bürger:innen zuzugehen. Wicher appelliert: „Nach der gescheiterten Bewerbung für Olympia, könnte Hamburg Boden gutmachen. Der Senat könnte verlorene Sympathien zurückgewinnen, indem er für diejenigen, die es am nötigsten haben, die hohen Preise beim Tanken mit einem eigenen Beitrag kompensiert. Ganz grundsätzlich sollte die Stadt diejenigen, die arbeiten und wenig verdienen, bei den Ausgaben für Energie unterstützen.“

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 44545693
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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