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SoVD Hamburg fordert eine Poli­klinik für Wil­helms­burg

Ein Rettungswagen fährt mit eingeschaltetem Blaulicht und Sirene. Das Fahrzeug ist in den Farben Rot und Weiß gehalten und trägt die Aufschrift Rettungsdienst auf der Front. Die Scheinwerfer und das Blaulicht leuchten hell.

Seit der Schließung des Krankenhauses Groß-Sand hat sich die gesundheitliche Versorgung der Menschen in Wilhelmsburg deutlich verschlechtert. „Mehr als 54.000 Bewohner:innen leben dort – auch sie haben Anspruch auf gute und wohnortnahe Versorgung. Die Stadt sollte dort eine Poliklinik aufbauen. Auf der Veddel hat man damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Dr. Sally Peters, Vorständin SoVD Hamburg.

Am 30. Juni dieses Jahres schloss das Krankenhaus Groß-Sand nach 125 Jahren Betrieb endgültig seine Türen. Obwohl die Sozialbehörde über Jahre hinweg mit der katholischen Kirche als Betreiberin über eine Übernahme verhandelte, kam es am Ende nicht zu einer Einigung über einen Weiterbetrieb. Mit der Schließung fielen 209 Betten weg, sechs Fachabteilungen – darunter die Geriatrie – wurden aufgegeben. 

Groß-Sand hatte einen immensen Stellenwert für die medizinische Versorgung der Menschen in Wilhelmsburg. Das hat die Stadt erkannt und sich intensiv um den Erhalt der Klinik bemüht. Ein Krankenhaus lässt sich kurzfristig kaum ersetzen. Umso wichtiger ist es, die ambulante Versorgung deutlich auszubauen und Gesundheitsangebote an einem Ort zu bündeln.

Dr. Sally Peters, Vorstandssprecherin SoVD Hamburg

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 44545693
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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