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Schul­start darf nicht zur Be­las­tungs­pro­be werden

Der SoVD Hamburg fordert mehr Unterstützung für Familien mit kleinen Einkommen.

Auf dem Bild sind vier Kinder zu sehen, die auf einem Klettergerüst spielen. Sie lachen. Im Hintergrund ist eine grüne Hecke zu sehen.

Bevor es für Hamburgs Kinder in wenigen Tagen wieder in die Schule geht, brauchen vor allem die Erstklässler:inner eine umfangreiche Grundausstattung: „Schulranzen, Federtasche, Sportbeutel, Turnschuhe, Trinkflasche, Brotdose – da kommen Ausgaben von mehreren hundert Euro auf die Eltern zu. Vor allem für Familien mit kleinen Einkommen ist das eine echte Herausforderung“, weiß Dr. Sally Peters, Vorständin SoVD Hamburg.

Alle Eltern möchten ihren Kindern einen guten Start ins Schuljahr ermöglichen, doch das geht gerade bei der Erstausstattung für die Grundschüler:innen ins Geld. Ein ergonomischer Schulranzen kostet zwischen 150 und 300 Euro, dazu kommen Stifte, Tuschkasten und weiteres Material für die Schule. Für Familien mit kleinen Einkommen sind das große finanzielle Herausforderungen!

Familien mit Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten Unterstützung für den persönlichen Schulbedarf. Zur ersten Schuljahreshälfte gibt Hamburg 130 Euro dazu, zum zweiten Halbjahr sind es nochmal 65 Euro.

Die Erstausstattung ist besonders teuer - auch wenn man das günstigste Material einkauft, kommen mindestens 150 bis 200 Euro dafür zusammen. Hier reichen 130 Euro definitiv nicht aus. Das heißt, dass die Eltern den Restbetrag selbst aufbringen müssen. Wenn man dann auch noch mehrere schulpflichtige Kinder hat, summiert sich das Ganze.

Dr. Sally Peters, Vorständin SoVD Hamburg

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 44545693
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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