Mehr als 50 Gäste, allen voran Vertreter:innen der SoVD-Treffs, Orts- und Kreisverbände sowie des Hamburger SoVD-Landesvorstands, fanden sich zu einer Feierstunde im Kaminzimmer der T.R.U.D.E. im Herzen Barmbeks ein, um das Engagement Wöhrmanns gebührend zu würdigen und sie zu verabschieden. Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein kam eigens aus dem Hamburger Rathaus dazu und überbrachte Grüße und Wünsche des Senats. Auch die Gastredner, der Präsident des Landessozialgerichts Wolfgang Siewert und Bernhard Sackarendt, Vorsitzender des SoVD-Bundesverbandsrats, würdigten den jahrzehntelangen Einsatz der Juristin für den SoVD Hamburg.
Senatorin Pein betonte vor allem Wöhrmanns Engagement für mehr Menschlichkeit, Nähe und Zusammenhalt. „Sie haben Spuren hinterlassen in Strukturen, Projekten und bei den Menschen, mit denen Sie gearbeitet haben. Der Verband wird Sie vermissen“, bedankte sich Bernhard Sackarendt im Namen des SoVD. Vor allem die partnerschaftliche, konstruktive Zusammenarbeit standen für SoVD-Landeschef Klaus Wicher im Vordergrund seiner Dankesrede: „Ich verliere mit Dir eine gute Freundin, eine Beraterin, auf die ich mich immer verlassen konnte und die loyal an meiner Seite stand.“ Sie sei Brückenbauerin zwischen Generationen, zwischen Politik und Praxis, zwischen Anspruch und Wirklichkeit gewesen und habe den SoVD Hamburg mit Haltung, Herz und Weitblick geprägt.
Karin Wöhrmann stieß 1991 als Rechtsschutzsekretärin zum SoVD Hamburg, sechs Jahre später folgte die Berufung zur Landesgeschäftsführerin. Sie begleitete maßgeblich die Modernisierung und Digitalisierung des Landesverbands und baute die sozialrechtliche Beratung der Mitglieder erfolgreich aus. Dementsprechend pragmatisch verabschiedetet sich die scheidende Geschäftsführerin: „Lasst Euch nicht ins Bockshorn jagen, bleibt dem Ehrenamt gewogen, wägt ab und setzt beharrlich Eure Strategien und Visionen um!“
