Anlässlich der heute stattfindenden Frauenalterssicherungskonferenz des SoVD-Bundesverbands und ver.di warnt der Sozialverband SoVD Hamburg vor einer weiteren Verschärfung der Altersarmut von Frauen. Gerade in einer Stadt mit hohen Wohnkosten wie Hamburg reichten niedrige Renten für viele Frauen schon heute kaum zum Leben aus. Vor diesem Hintergrund sieht der Verband auch die Reformpläne zu Einsparungen beim Wohngeld mit großer Sorge.
Frauen tragen nach wie vor den größten Teil der Sorgearbeit, unterbrechen ihre Erwerbsbiografien häufiger für Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen und arbeiten überdurchschnittlich oft in Teilzeit oder im Niedriglohnsektor. Die Folge sind deutlich niedrigere Renten und ein erhöhtes Armutsrisiko im Alter.
