Ein gutes Beispiel sei dafür die frühkindliche Sprachförderung, mit der in Hamburg sehr erfolgreich Kinder aus bildungsfernen und fremdsprachigen Familien gefördert werden: „Die Hansestadt hat als erstes Bundesland systematisch Sprachstände erhoben und fördert aktiv die Sprachentwicklung. Das ist vorbildlich und muss ausgeweitet werden.“
Anlässlich des Weltkindertags am 20. September fordert Sally Peters die Stadt auf, bei den Jüngsten mehr zu investieren, statt zu sparen: „Offene Kinder- und Jugendarbeit, die Schulbegleitung, Bildung und soziale Infrastruktur. Das sind nur einige Beispiele, wo jetzt Hamburg Kosten reduzieren will. Dies könnte sich in ein paar Jahren als fataler Fehler herausstellen. Wer früh fördert, hat später mehr Erfolge zu verzeichnen!“
Gerade Hamburg sollte seine sozialen Schwerpunkte wieder stärker auf Kinder und Jugendliche legen: Denn laut Statistischem Bundesamt Ende 2025 wachsen vergleichsweise viele Kinder in der Hansestadt auf. Während der Anteil der unter 14-Jährigen im Bundesdurchschnitt bei 12,9 Prozent lag, betrug er in Hamburg 13,2 Prozent.
Insgesamt seien die Jüngsten stärker belastet als noch vor Jahren: „Kriege, eine Pandemie, die einschneidend für unsere Gesellschaft war, die immer schneller werdende Digitalisierung, Eltern, die stärker durch Wohnungsnot, Inflation und Klimawandel belastet sind – all das müssen Kinder heute mittragen. Verschaffen wir darum zumindest den am stärksten belasteten Kindern mehr Rückhalt – damit auch sie in dieser sich verändernden Welt eine Chance auf eine gute Zukunft haben können.“
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