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Wann kommen die Abstellflächen für die E-Scooter?

Auf dem Bild sind vier E-Scooter zu sehen an einer Straßenecke.

Wo bleiben die digitalen Abstellflächen für die Hamburger E-Scooter? „Nach wie vor werden die Roller nach der Nutzung auf den Bürgersteigen abgestellt, immer noch behindern sie vor allem Menschen, die sinneseingeschränkt oder nicht besonders mobil sind. Die Stadt hat Abhilfe versprochen – davon ist nichts zu sehen!“, kritisiert Klaus Wicher, SoVD-Landesvorsitzender. Er fordert die Stadt zum sofortigen Handeln auf.

Gefühlt werden es immer mehr – schon jetzt sind in Hamburg über 25.000 elektrische Leihroller unterwegs. Abgestellt Gefährte werden dabei vor allem für Menschen die körperlich oder seheingeschränkt sind, schnell zum veritablen Stolperstein. Nachdem auch der SoVD Hamburg immer wieder darauf hingewiesen hatte, versprach die Stadt, das wilde Abstellen der Scooter zu unterbinden, zuletzt war das Anfang März: „Bisher hat man nicht das Gefühl, dass sich was getan hat!“, meint Wicher.

Bereits Ende 2024 hatte der Hamburger SoVD im Bündnis mit der Lebenshilfe Hamburg, dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH), dem Elternverein „Leben mit Behinderung“ und dem Bund der Schwerhörigen (BdS) Hamburg den Hamburger Senat auf die Problemlage aufmerksam gemacht und Maßnahmen gefordert: „Bedauerlicherweise beobachten wir in der Praxis noch erhebliche Barrieren, die die Teilhabe vieler Menschen einschränken. Vielmehr hat sich bei uns der Eindruck gefestigt, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe gezielt verzögert werden. Obwohl Gesprächsbereitschaft signalisiert wird, fehlen bislang konkrete Umsetzungen und sichtbare Fortschritte seitens der Stadt“, hieß es damals in dem Brief des Bündnisses an den Senat.

Eineinhalb Jahre später ist aus Sicht Klaus Wichers viel zu wenig geschehen, um das Problem in den Griff zu bekommen: „Die warme Jahreszeit steht vor der Tür, es ist attraktiv mit dem E-Roller durch die Stadt zu fahren. Dies darf aber nicht auf Kosten der Menschen mit Einschränkung gehen. Die Verkehrsbehörde muss ihr Versprechen halten – und sofort die digitalen Roller-Abstellflächen einrichten!“.

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 44545693
E-Mail: presse@sovd-hh.de

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