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Tag der Deutschen Einheit: Mehr Gemeinsinn statt Egoismus

Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg, appelliert an die Solidarität jedes Einzelnen in unserer Gesellschaft.

In diesem Jahr hat der Tag der Deutschen Einheit eine ganz besondere Bedeutung für Klaus Wicher: „Die Corona-Krise hat uns gelehrt, dass wir nur im Schulterschluss das Virus erfolgreich bekämpfen können. Nur, wenn wir uns als Einzelne zugunsten Aller zurücknehmen, werden wir diese nie dagewesene Herausforderung meistern können. Mich besorgt, dass es immer noch zu viele Menschen gibt, die sich in ihrer Freiheit beschnitten fühlen, wenn sie die Schutzmaßnahmen befolgen. Hier stellen Menschen ihre eigenen Befindlichkeiten über die der Gemeinschaft.“

Für den SoVD-Landeschef zeigt die Pandemie, die das Jahr 2020 überschattet, Brüche in unserer Gesellschaft auf: „Wir erleben zurzeit eine immer tiefere Spaltung zwischen Arm und Reich. Auch hier stelle ich einen immer größer werdenden Egoismus bei denjenigen fest, denen es gut geht. Hier brauchen wir mehr Solidarität zwischen Ost und West, Empathie für die Schwächeren und Einigkeit. Der Tag der Deutschen Einheit ist für mich in diesem Jahr mit dem Motto überschrieben: Nur in Einigkeit sind wir stark. Nur gemeinsam werden wir die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern können.

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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