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SoVD-Umfrage: Hohe Wohn­kosten zwingen junge Menschen zu finanziellen Einschränkungen

Das Bild zeigt eine städtische Wohngegend mit modernen Mehrfamilienhäusern. Die Gebäude haben eine helle Fassade, wobei eines der Häuser durch orangefarbene Akzente hervorsticht. Die Fenster sind gleichmäßig angeordnet und einige Balkone sind zu sehen.

Rund zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland müssen sich wegen ihrer Wohnkosten finanziell einschränken. Das zeigt eine aktuelle, vom SoVD in Auftrag gegebene Civey-Umfrage.

Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zufolge habe sich der Anstieg der Angebotsmieten in Hamburg im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt: So stiegen die Angebotsmieten im Vergleich zum dritten Quartal 2025 um 6,7 Prozent. Derzeit müssten sich Wohnungssuchende bei Neuvermietungen auf 15,88 und 16,50 Euro kalt pro Quadratmeter einstellen: „Seit dem Sommer hat Hamburg Berlin wieder getoppt und verzeichnet den größten Sprung unter allen deutschen Metropolen“, stellt Dr. Sally Peters, Hamburger Vorständin Sozialverband SoVD, klar.

Vor allem die jüngeren Mieter:innen treffen die hohen Wohnkosten. Laut Civey-Umfrage müssen sich rund zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland finanziell für Miete und Nebenkosten einschränken, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es immer noch 60 Prozent: „Ob junge Menschen in Hamburg leben, lernen und arbeiten können, darf aber nicht vom Einkommen ihrer Eltern abhängen.“

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Wer in die Ausbildung startet, ein Studium beginnt oder ganz frisch in den neuen Job einsteigt, muss in Hamburg beim Bezug einer neuen Wohnung mit hohen Kosten rechnen. Junge Menschen brauchen eine faire Chance auf einen guten Start. Das darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

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Dr. Sally Peters, Vorständin SoVD Hamburg

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 44545693
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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