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SoVD-Sozialtipp: Indexmieten

Die Preise klettern in vielen Lebensbereichen in die Höhe. In den meisten können die Hamburger:innen durch eigenes Wirtschaften nichts mehr sparen. Vor allem Wohnen und Mieten schlägt immer mehr ins Kontor. Besonders betroffen sind Mieter:innen, die eine Indexmiete im Vertrag haben: Denn diese folgt den Verbraucherpreisen. „Das lässt bei einer Inflationsrate von über sieben Prozent nichts Gutes erhoffen“, ahnt SoVD-Landeschef Klaus Wicher. Expert:innen erwarten sogar noch einen weiteren Anstieg der Lebenshaltungskosten in zweistelliger Höhe.

Wicher rät: „Vermieter:innen brauchen zwar keine Erlaubnis, um eine Indexmiete anzuheben. Die Miete darf allerdings nur alle zwölf Monate erhöht werden – und das muss schriftlich mitgeteilt werden. Wurde die Miete erst vor kurzem angehoben, ist also ein Einspruch möglich. Von der Politik fordern wir, dass Indexmieten und Staffelmieten zumindest ausgesetzt werden. Die Vermieter:innen sollten in dieser schwierigen Zeit auf die Mieter:innen zugehen und nach verträglichen Lösungen suchen.“

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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