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SoVD Hamburg warnt vor Abbau beim persönlichen Bürgerservice

In einem modernen, hellen Bürogebäude stehen drei Personen an einem Empfangstresen. Eine Frau mit lockigem Haar und Brille steht hinter dem Tresen und lächelt freundlich. Vor dem Tresen stehen ein Mann und eine Frau, die beide ebenfalls lächeln. Im Hintergrund sind weitere Personen zu sehen, die sich in der offenen und gut beleuchteten Umgebung bewegen. Pflanzen und moderne Möbel tragen zur angenehmen Atmosphäre bei.

Dr. Sally Peters, Vorständin Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V., kritisiert die Überlegungen des Finanzsenators, gleich drei Standorte der städtischen Kundenzentren zu schließen oder zumindest den Service dort zu reduzieren.

Kundenzentren sind für viele ältere Menschen und die mit sprachlichen oder inhaltlichen Verständnisschwierigkeiten die einzigen Anlaufstellen in der Hamburger Verwaltung, an denen noch ein persönliches Gespräch und Unterstützung von Angesicht zu Angesicht möglich sind: „Umso weniger verstehe ich die Überlegungen der Stadt, gleich drei davon zu schließen, beziehungsweise den dort angebotenen Service zu reduzieren. Gerade dieser persönliche Service ist für Ältere und all die, die nicht in der neuen digitalen Welt zuhause sind, existenziell“, sagt Peters. 

Der Senat sollte sich genau überlegen, ob er den Draht zu seinen Bürger:innen weiter kappen will. Wenn die Stadt den Kontakt zu ihren Bewohner:innen weiter ausdünnt, könnte das den Menschen das Gefühl geben, nicht mehr gesehen zu werden. Als Vorständin des größten Sozialverbands in der Stadt fordere ich stattdessen mehr Ideen, die auch diejenigen mitnehmen, die sonst abgehängt sind.

Dr. Sally Peters, Vorständin SoVD Hamburg

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 44545693
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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