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Sorge­arbeit ist ungerecht verteilt

Auf dem Bild sind zwei Frauen zu sehen. Die ältere Frau sitzt und trägt ein hellblaues Oberteil. Sie lächelt und wirkt zufrieden. Die jüngere Frau steht hinter ihr, hat ihre Arme um die Schultern der älteren Frau gelegt und lächelt ebenfalls herzlich. Der Hintergrund ist hell und unscharf.

Wer kümmert sich, wenn das Kind krank ist? Wer organisiert Arzttermine, pflegt die Großeltern und denkt an den nächsten Elternabend? Meistens sind es Frauen. Immer noch ist es viel zu selbstverständlich, dass Sorgearbeit zuallererst bei den Frauen liegt – ein Leben lang. Sie beginnt bei der Versorgung von Neugeborenen, reicht über Erziehung und Betreuung von Kindern bis hin zur Pflege von kranken, behinderten oder alten Menschen. 

Pflege- und Sorgearbeit ist häufig unsichtbar, gar nicht oder schlecht bezahlt und zwischen Frauen und Männern ungleich verteilt. 

Der Equal Care Day erinnert uns daran: Sorgearbeit ist nicht privat. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und unverzichtbar. Sie verdient endlich mehr Anerkennung, bessere Rahmenbedingungen und eine faire Verteilung

Klaus Wicher, Landesvorsitzender SoVD Hamburg

Immer noch ist es viel zu selbstverständlich, dass Frauen sich um Kinder kümmern oder Angehörige pflegen. Hier muss die Gesellschaft den Mut haben, umzudenken und diese Aufgaben fairer zu verteilen.

Susanne Langhagel, Landesfrauensprecherin SoVD Hamburg
SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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