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Sondierungsgespräche: Sozialverband SoVD begrüßt geplante Rückkehr zur Parität bei Kassenbeiträgen

„Dass auch die Mehrbelastungen bei der Krankenversicherung wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschultert werden sollen, bringt mehr soziale Gerechtigkeit“, sagt der Hamburger Landesvorsitzende Klaus Wicher.

Der in den Sondierungsgesprächen von CDU/CSU und SPD erarbeitete Konsens über die Rückkehr zur Parität bei der Zahlung der Krankenkassenbeiträge für Angestellte stößt beim Sozialverband Deutschland (SoVD) auf breite Zustimmung. Die Parteien hatten sich darauf verständigt, dass bei dem Zustandekommen einer Koalition, die Krankenkassenbeiträge zukünftig wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gezahlt werden sollen.

„Eine gute und sinnvolle Entscheidung“, befindet Klaus Wicher. „Das wäre eine gerechte Verteilung der Lasten für Arbeitgeber und -nehmer, Rentnerinnen und Rentner.“ Unabhängig von der positiven Beschäftigungslage sei die Rückkehr zur Parität in der Krankenversicherung überfällig. Vor dem Hintergrund ständig steigender Gesundheitskosten sei das Solidarprinzip nötiger denn je, so Wicher weiter: „Wir sind sehr zufrieden damit, dass unserer Forderung, die einseitige Belastung der Versicherten zu beenden, jetzt nachgekommen werden soll."

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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