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Rentensystem in Schieflage: Was können wir tun?

SoVD-Landeschef Klaus Wicher bei Plusminus beim Ersten

Unser Rentensystem steht auf wackligen Beinen. Was ist mit den kommenden Generationen. Bis 67 oder vielleicht sogar bis 72 Jahre arbeiten und weniger Rente bekommen. Normalerweise finanzieren die Jüngeren die Älteren – der klassische Generationenvertrag. In den nächsten Jahren steigt die Zahl der Renter:innen und die Zahl der jungen Menschen, die arbeiten und einzahlen, geht zurück. Die Folgen tragen jung wie alt.

Die Rentenanpassung bleibt aktuell hinter der Inflation zurück. Menschen mit kleinen Einkommen müssen ihr Geld hauptsächlich für Miete und Lebensmittel ausgeben. Die Lebensmittelpreise sind im Durchschnitt um über 20 Prozent gestiegen. „Die vergleichsweise gute Rentenerhöhung stellt keinen Ausgleich zu den gestiegenen Preisen dar“, so Klaus Wicher. „In Hamburg bekommen 53 Prozent der Rentner:innen eine Rente bis 1.000 Euro. Da verpufft die Rentenerhöhung geradezu.“

Hier geht's zur Sendung: Plusminus | 25.04.2023 (Thema Rentensystem in Schieflage ab 18:57)

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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