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Pflege: Heimkosten treiben noch mehr Menschen in die Armut!

Auf dem Bild sind zwei Frauen zu sehen. Die ältere Frau sitzt und trägt ein hellblaues Oberteil. Sie lächelt und wirkt zufrieden. Die jüngere Frau steht hinter ihr, hat ihre Arme um die Schultern der älteren Frau gelegt und lächelt ebenfalls herzlich. Der Hintergrund ist hell und unscharf.

Eine heute veröffentlichte Auswertung des Verbands der Ersatzkassen (vdek) zeigt: Die Kosten für einen Platz im Pflegeheim steigen weiter – und Hamburg gehört erneut zu den teuersten Bundesländern. Immer mehr ältere Menschen und ihre Angehörigen können die Kosten aus eigener Kraft nicht mehr tragen. Der Sozialverband SoVD Hamburg fordert eine grundlegende und schnelle Reform der Pflegefinanzierung.

Nach der Auswertung des Verbands der Ersatzkassen (vdek) müssen Pflegebedürftige im ersten Jahr eines Heimaufenthalts in Hamburg durchschnittlich 3.481 Euro Eigenanteil pro Monat aufbringen. Das sind 302 Euro mehr als noch vor einem Jahr und deutlich mehr als der bundesweite Durchschnitt von 3.364 Euro. 

Wer ein Leben lang gearbeitet, Angehörige gepflegt und Beiträge gezahlt hat, darf im Alter nicht vor der existenziellen Frage stehen, ob die eigene Pflege überhaupt noch bezahlbar ist. Dass die Eigenanteile in Hamburg inzwischen zu den höchsten in Deutschland gehören, ist sozialpolitisch nicht hinnehmbar. Pflege darf kein Armutsrisiko sein!

Dr. Sally Peters, Vorstandssprecherin SoVD Hamburg

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Nicola Timpe
Stv. Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 23236756
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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