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Olympia-Planung – so nachhaltig wie möglich!

Das Bild zeigt eine städtische Szene mit einem Zug, der auf einer erhöhten Bahnstrecke fährt. Im Hintergrund ist ein markanter Uhrturm zu sehen, der Teil eines historischen Gebäudes ist. Der Himmel ist bewölkt, und die Sonne scheint durch die Wolken, was eine warme Lichtstimmung erzeugt. Um den Zug herum sind Bäume und einige Gebäude zu erkennen. Auf der Straße unterhalb der Bahnstrecke sind Autos und Menschen unterwegs.

Der SoVD Hamburg begrüßt die Ankündigung des Senats, die geplante Ausrichtung der Olympischen Spiele 2023,2040 oder 2044 möglichst nachhaltig zu gestalten: „Dabei ist uns besonders wichtig, dass die Stadt bei der Planung sicherstellt, dass die Schwächsten möglichst viel davon profitieren. Der Fokus muss auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit liegen!“, mahnt Klaus Wicher, SoVD-Landesvorsitzender. 

Sollte sich die Stadt im Bewerbungsverfahren gegen München durchsetzen, müsse so geplant werden, dass nach den Spielen vor allem die Menschen, die in Armut leben, profitieren. Wicher: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Ärmsten den nachhaltigsten Nutzen aus der Ausrichtung der Olympiade in Hamburg ziehen. Ich denke da nicht an kostenlose Tickets, sondern an die Nachnutzung der Unterkünfte für die Sportler:innen – verteilt über die ganze Stadt. Die Ausrichtung der Olympiade brächte Hamburg neue Sportstätten in den Bezirken und den Ausbau von Infrastruktur. Solche Maßnahmen sind langlebig und bieten den Menschen in der Stadt noch viele Jahre lang mehr städtische Lebensqualität. Die Stadt könnte einen Schub an vielen Stellen gut gebrauchen!“ 

Neben Infrastruktur und Wohnungsbau gebe es außerdem neue Gestaltungsmöglichkeiten für den öffentlichen Raum. „Grüngürtel und mehr Grün an Fassaden würden die Sommertemperaturen in der Stadt reduzieren. Ganz nebenbei würde das Hamburg auch dabei helfen, seine Klimaziele zu erreichen. Vielleicht würde die Stadt dann auch endlich mehr Trinkbrunnen spendieren.“

Kostenlose Tickets für Ehrenamtler:innen und Bedürftige seien zwar eine gute Sache, ein „Aber“ gibt es für Wicher jedoch: „Angesichts knapper werdender Kassen, auch in Hamburg, werden kostenlose Tickets für die Wettbewerbe zwar Freude erzeugen, aber schon nach ein paar Stunden ist alles vorbei. Auf lange Sicht ist das, was nach den Spielen an Infrastruktur übrig bleibt, weitaus wichtiger.“

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 44545693
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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