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ÖPNV: „Eine Straßenbahn von Mundsburg nach Kirchwerder ist eine Alternative“

Der Klimabeirat Hamburg kritisiert die geplante U5, sie spare zu wenig CO2 und trage zu wenig zur Verkehrswende bei. Der streikbedingte Stillstand der Hochbahn zeigt, wie stark gerade Menschen mit geringem Einkommen und ohne Auto auf den ÖPNV angewiesen sind. Klaus Wicher, Hamburger SoVD-Landesvorsitzender, fordert daher, den Bau einer Straßenbahn von Mundsburg nach Kirchwerder zu prüfen „Wir müssen wissen, ob eine Straßenbahn ökologischer, sozialer und fahrpreiswerter ist als die U-Bahn.“

Verkehrsmittel wie Bus, Bahn, Auto, Fahrräder, S- und U-Bahn finden sich bereits im Nahverkehr Hamburgs. Dazu kommen E-Roller, Leihräder- und -roller sowie Shuttles wie MOIA. Wicher: "Urbane Mobilitätskonzepte vernetzen möglichst viele dieser Verkehrsmittel, warum passt eine eventuell sogar autonom fahrende Stadt- bzw. Straßenbahn nicht in dieses Gesamtkonzept hinein? Wir müssen diese prüfen, um die Verkehrswende auf der Straße und auf der Schiene zu schaffen.“

Wicher schlägt eine Route von Mundsburg nach Kirchwerder über die Elbbrücken vor. Diese Strecke ist stark frequentiert und jetzt von einem Bus bedient. Wicher: „Der Bau einer Straßenbahn geht schneller und ist eventuell kostengünstiger. Für viele, die täglich die Elbe queren müssen, ist wichtig, dass sie ihren Arbeitsplatz, das Kino oder den Arzt in der City kostengünstig und ökologisch erreichen können.“

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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