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Mehr Zimmer für Obdachlose: Reichsbund Stiftung übergibt Spende an Hamburger Diakonie

Corona hat die wohnungslosen Menschen in Hamburg besonders hart getroffen. Viele trauten sich nicht mehr in die Sammelunterkünfte aus Angst vor einer Ansteckung. Umso mehr freute man sich im Diakonie-Zentrum für Wohnungslose über einen 7.500-Euro-Spendenscheck.

Hamburgs SoVD-Landesvorsitzender Klaus Wicher kam persönlich zur Übergabe des Spendenschecks. Er hatte sich für das Projekt für Wohnungslose bei der Reichsbund Stiftung stark gemacht: „Vor allem Menschen, die keine Wohnung und keinen Job haben, konnten sich nur schwer vor einer Ansteckung schützen. Zwar hat die Stadt die Schließung der Notunterkünfte nach dem Winter ausgesetzt, dennoch müssen hier viele Menschen auf relativ engem Raum übernachten.“

Peter Winter, Geschäftsführer der Reichsbund Stiftung, brachte Klaus Wichers Vorschlag in den Stiftungsvorstand ein: „Ich freue mich, dass die Diakonie mit unserer Spende Zimmer für Obdachlose anmieten konnte. Das hilft den Menschen und zusätzlich auch dem Hotelgewerbe, das ebenfalls stark unter Corona zu leiden hatte.“

Für die Leiterin des Diakonie-Zentrums, Melanie Mücher, kam die SoVD-Spende gerade zur rechten Zeit: „Mit dem Geld konnten wir während des Lockdowns den Menschen über ein paar Wochen einen eigenen, geschützten Raum zur Verfügung stellen. Das war für sie ein Riesenglück!“


Die Reichsbund-Stiftung ist ein wichtiger Partner an der Seite des SoVD. Sie unterstützt bedürftige Menschen und fördert unter anderem Projekte für Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen, Gleichstellungsprojekte oder Angebote für Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderung.

V.l.n.r.: Klaus Wicher, Peter Winter, Melanie Mücher und Jutta Fugmann-Gutzeit (Geschäftsführerin Diakonie)

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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