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Kinderarmut gehört auf die politische Agenda

SoVD-Landeschef Klaus Wicher: „In den Koalitionsverhandlungen hat die neue Bundesregierung jetzt die Chance, Zeichen zu setzen und die Weichen neu zu stellen!“

Mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen fordert Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg: „Kinderarmut zu bekämpfen ist eins der zentralen Themen, welches die kommende Bundesregierung dringend in die Hand nehmen muss!“

Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, haben von vorneherein schlechtere Aussichten auf ein Leben, in dem es rund läuft: „Schon vor Corona waren diese jungen Menschen abgehängt. Dadurch, dass sie im Elternhaus schlechter beim Lernen unterstützt werden können, die technischen Voraussetzungen fürs Lernen weniger ausreichend sind und sie mehr sich selbst überlassen sind, weil die Eltern arbeiten müssen. Diese Zustände müssen sich dringend ändern: Unsere neue Bundesregierung wird hier jetzt die Chance haben, neue Zeichen zu setzen“, so Wicher.

Deshalb müssten bereits im Koalitionsvertrag Maßnahmen dazu verankert werden: „Ich denke da an eine grundlegende Reform der Leistungen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Junge Menschen brauchen einen eigenständigen Hartz-IV-Satz. Außerdem brauchen wir dafür das kostenlose Frühstück und Mittagessen in den Schulen und mehr kostenlose soziale Infrastruktur.“ Nach Corona sollten benachteiligte Kinder und Jugendliche intensiv und sachkundig bei ihrer Rückkehr in den Kita- und Schulalltag begleitet werden.

Die Bekämpfung der Armut von Kindern und Jugendlichen erfährt in der Bevölkerung sowie parteiübergreifend breite Zustimmung und muss in der nun beginnenden 20. Legislaturperiode eine zentrale Rolle spielen. Alle Kinder und Jugendlichen haben ein Recht auf ein gutes Aufwachsen und gleichwertige Chancen in Schule und Beruf!

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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