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Internationaler Kindertag

Mehr in die Zukunft investieren! Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband SoVD Hamburg, fordert mehr Unterstützung für Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen.

Trotz guter Wirtschaftslage wachsen rund 15 Prozent der Kinder unter 18 Jahren in Familien auf, die Hartz IV beziehen. Anlässlich des Internationalen Kindertags mahnt Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Hamburg, Gesellschaft und Politik, vor allem für die Kinder und Jugendlichen, die von Armut bedroht oder betroffen sind, mehr zu tun. „Diese jungen Menschen stehen tagtäglich vor der Herausforderung, mit wenig bis gar keinem Geld auskommen zu müssen. Ihnen bleiben dadurch viele Türen verschlossen,“ sagt Wicher. 

Der Staat müsse deshalb mehr Mittel in die Hand nehmen, um beispielsweise niedrigschwellige Jugendarbeit, mehr Freizeitangebote oder auch ganz konkret das Geld für ein Frühstück und einen gesunden und vitaminreichen Mittagstisch in der Schule, bereitstellen zu können. Eine gute Bildung helfe nur dann, wenn benachteiligte Kinder und Jugendliche auch einen für sie adäquaten Zugang dazu erhielten und sie individuell gefördert würden. Ansonsten werde weiter gelten: Bildungserfolg hängt von der Herkunft ab. Genau dies gelte es zu durchbrechen. „Diese Angebote leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung von Kindern und Eltern und helfen, soziale Benachteiligung zu vermindern.“ 

Eine Möglichkeit der Finanzierung dieser Maßnahmen sieht Wicher in den zusätzlichen Einnahmen der Länder durch die Neuregelung des Finanzausgleichs mit dem Bund, die Hamburg ab 2020 jährlich 176 Mio. Euro bringt.

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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