Direkt zum Inhalt springen

Integration von Flüchtlingen

„Wenn mehr junge Flüchtlinge betreut werden, steigen die Betriebskosten – da braucht man keinen haushaltstechnischen Rechenschieber“, sagt Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband SoVD Hamburg, und fordert eine sofortige Finanzierung der Flüchtlingshilfe.

„Wenn die Bürgerschaft als oberstes Vertretungs- und Entscheidungsgremium ihr Etatrecht wahrnimmt, ist das gefälligst umzusetzen. Gerade bei der darf der Senat nicht das eine sagen und das andere tun. Es ist gut, dass die Bürgerschaft mehr Geld für die offene Kinder- und Jugendarbeit ausgeben will, um die Arbeit mit jugendlichen Flüchtlingen zu verbessern. Es ist nicht gut und überdies unzulässig, wenn Senat und Finanzbehörde ihre Aufgabe als ausführende Organe nicht erfüllen und die Auszahlung des Geldes bürokratisch verzögern“, sagt Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender SoVD Hamburg.

Er kritisiert, dass die zusätzlichen Mittel noch nicht an die Adressaten gegangen sind, und diese stattdessen auf ihre bürokratische Freigabe warten. „Dabei ist der Bedarf sichtbar. So muss etwa das Jugendzentrum Jenfeld schließen, bis neue finanzielle Unterstützung kommt. Das Jugendzentrum ist vorbildlich in seiner Arbeit mit jungen Flüchtlingen“, so Wicher. „Wenn immer mehr junge Flüchtlinge in der Einrichtung betreut werden, steigen auch die Betriebskosten. Da  braucht man keinen haushaltstechnischen Rechenschieber um zu sehen, dass Mehrarbeit auch mehr kostet.“

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
Top bewertet bei Google
4,1 von 5 ★★★★★
246 Bewertungen