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Inklusion stoppt PKW-Maut

Sozialverband SoVD Hamburg schätzt die Zahl der Hamburgerinnen und Hamburger mit Behinderung, die von der PKW-Maut befreit sind, auf 5.000.

„Mobilität ist wichtig, damit Menschen am öffentlichem Leben teilnehmen können. Und zum öffentlichen Leben gehört auch der Straßenverkehr. Daher ist es richtig wenn eine Forderung des SoVD erfüllt wird, dass schwerbehinderte Hamburgerinnen und Hamburger freie Fahrt auf deutschen Autobahnen und Bundesstraßen haben und keine Maut zahlen“, sagt Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des SoVD Hamburg. Das Hamburger Versorgungsamt nennt 63.859 Menschen mit erheblicher Gehbehinderung (Merkzeichen G); zudem haben 11.840 Bürger eine „außergewöhnliche Gehbehinderung“ (Merkzeichen aG).

Der SoVD Hamburg schätzt die Zahl derjenigen schwerbehinderten Autofahrer in Hamburg, die von einer Maut-Zahlung befreit sein könnten, auf etwa 5.000. Insgesamt wohnen in Hamburg etwa 133.000 schwerbehinderte Menschen. Die Befreiung von der Maut ist gebunden an den Grad der Behinderung und setzt voraus, dass eine 50-prozentige Ermäßigung der Kfz-Steuer gewährt wird.

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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