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Hamburger Senat darf Reiche nicht länger schonen

SoVD-Landeschef zum Entwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028

Das Bild zeigt zwei Straßenschilder, die in entgegengesetzte Richtungen zeigen. Auf dem Schild, das nach links weist, steht das Wort "Armut" und auf dem Schild, das nach rechts weist, steht das Wort "Reichtum". Der Himmel im Hintergrund ist blau mit einigen weißen Wolken.

„Hamburg muss sparen!“ Das haben der Erste Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Finanzsenator Dr. Andreas Dressel unmissverständlich klargemacht. Ob Arm oder Reich: alle Hamburger:innen sind davon betroffen – nur die Politik bleibt außen vor. Dabei könnte der Senat sehr wirkungsvoll einen eigenen Beitrag leisten. „Man könnte zum Beispiel Ressorts und Behörden wieder zusammenlegen“, überlegt Klaus Wicher, Vorsitzender Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V. Sein Resümee zum vorgestellten Haushalts ist ernüchternd: 

Ich habe den Eindruck, dass vor allem auf Kosten des ärmeren Teils der Bevölkerung gespart wird. Dabei haben Wohlhabende die breiteren Schultern, die durchaus mehr tragen könnten! Was leisten die, die wohlhabend sind? Eine höhere Kitagebühr außerhalb der kostenlosen Fünf-Stunden-Betreuung, angepasst an das Einkommen? Das wird viele kalt lassen.

Klaus Wicher, Landesvorsitzender SoVD Hamburg
SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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