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Hamburger Demo-Bündnis „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ stellt sich vor

Einladung zur Pressekonferenz am 9. Mai, um 11 Uhr, im Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15 (Hinterhaus, Raum A)

Mehr als 70 deutsche Organisationen und Verbände haben sich auf Bundesebene zu einem Bündnis für die europaweite Kampagne „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ zusammengeschlossen. Am 19. Mai gehen sie in sieben deutschen Städten auf die Straße, um gegen Nationalismus zu protestieren und sich für ein offenes und solidarisches Europa einzusetzen. Zeitgleich finden in zahlreichen europäischen Hauptstädten weitere Demonstrationen statt.

Die Europawahl am 26. Mai ist von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme erwarten einen Stimmenzuwachs und wollen mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einziehen. Das Hamburger Bündnis ruft zum Protest gegen den Rechtsruck in Europa auf und macht sich für ein Europa der Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des Klimaschutzes stark. Das Bündnis fordert alle Menschen auf: Gehen Sie auf die Straße gegen Nationalismus, Rassismus und eine menschenfeindliche Abschottungspolitik! Machen Sie diese Position auch mit Ihrer Stimme bei der Europawahl am 26. Mai deutlich!

In Hamburg ist es im Vorfeld gelungen, ein breites lokales Bündnis aus fast 40 Organisationen zu schmieden, das mehrere tausend Menschen mobilisieren wird. Der Demonstrationszug durch die Hamburger Innenstadt wird begleitet von einer Auftakt- und einer Abschlusskundgebung mit einem bunten Kulturprogramm.

Weitere Informationen erhalten Sie bei unserer Pressekonferenz am Donnerstag, 9. Mai, Curiohaus, Raum A, Rothenbaumchaussee 15 (Hinterhaus), Beginn 11 Uhr. Anmeldung bei Vanessa Rassbach (Regionalkoordinatorin Hamburg) unter: 0151/70 85 06 36 oder per Mail: vanessa@ein-europa-fuer-alle.de

Sprecher*innen bei der Pressekonferenz:

  • Amelie Deuflhard (Intendantin von Kampnagel/ Die Vielen)
  • Michael Edele (Landesleiter Caritas  Hamburg)
  • Martin Kaiser (Geschäftsführer Greenpeace e.V.)
  • Cornelia Kerth (Hamburger Bündnis gegen Rechts)
  • Christoph Kleine (Seebrücke Hamburg)


Ausgesuchte Statements aus dem Hamburger Bündnis:

  • „Ein Europa, das die Würde des Menschen an seinen Außengrenzen mit Vorsatz absaufen lässt, wird sie auch im Inneren nicht hüten. Deshalb verteidigen wir gemeinsam die Unantastbarkeit der Menschenwürde und den gleichen Wert eines jeden menschlichen Lebens. Unser Europa ist eins der offenen Häfen, der solidarischen Städte und Gemeinden, der Initiativen und vor allem: ein Europa der Vielen. Am 19. Mai werden wir uns die Straßen nehmen und gemeinsam laut sein für ein Europa, das wirklich für alle ist.“ (Joshua Krüger, stellv. Vorsitzender der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch e.V.)
  • „Wir wollen ein Europa, das mehr ist als ein grenzenloser Supermarkt: Europa soll eine gute Heimat für alle Europäer sein. Heute ist fast ein Viertel der Europäerinnen und Europäer von Armut bedroht. Deshalb brauchen wir eine Europapolitik, die die Spaltung in Arm und Reich länderübergreifend abbaut und die sozialen Themen nach vorne bringt.“ (Dirk Ahrens, Landespastor und Leiter des Diakonischen Werks Hamburg)


Bundesweiter Trägerkreis: Attac Deutschland, Campact, Der Paritätische Gesamtverband, Mehr Demokratie, NaturFreunde Deutschlands, Naturfreundejugend Deutschlands, Pro Asyl, Seebrücke


Die Demonstration in Hamburg wird getragen von regionalen und lokalen Akteur*innen: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Agrarkoordination, Aids-Hilfe Hamburg, Aktionskreis Hamburg hat Platz, Arbeitsgemeinschaft Kirchliche Flüchtlingsarbeit, Attac Bremen, Attac Bergedorf, Aufstehen gegen Rassismus, Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen, BUND, BUNDjugend, Bunte Hände, Caritas, DGB, DGB-Jugend, Diakonie, Die Vielen, Freie Deutsch-Syrische Gesellschaft, Greenpeace, die Flüchtlingsbeauftragten der Nordkirche, Gemeinwohl-Ökonomie, Hamburg global, Hamburger Bündnis gegen Rechts, Landesverein der Sinti in Hamburg, LSVD, Mehr Demokratie, NAJU, NaturFreunde, Omas gegen Rechts, der Paritätische, Robin Wood, SCHURA, Sea-Watch, Seebrücke, Sozialverband Deutschland (SoVD), St. Pauli Marathonabteilung, VVN-BdA, Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg

Folgende lokale Parteien unterstützen die Forderungen des Hamburger Bündnisses: Bündnis 90/ DIE GRÜNEN, Piratenpartei, Demokratie in Bewegung, DIE LINKE, Grüne Jugend Hamburg, Tierschutz Partei, Volt Hamburg.


ein-europa-fuer-alle.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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