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Hamburg darf nicht an Bildung sparen

Kürzungen bei Schul­material und Essen ge­fährden Chancen­gleich­heit von Kindern.

Auf dem Bild sind sechs fröhliche Kinder zu sehen, die in einem Kreis stehen und ihre Köpfe zusammenstecken. Sie lachen und schauen nach unten in die Kamera. Die Kinder tragen bunte Kleidung. Im Hintergrund sind grüne Blätter von Bäumen zu erkennen.

In Hamburg wird die finanzielle Belastung für Familien mit geringem Einkommen im Bildungsbereich weiter erhöht. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, die auf Unterstützung in Kita, Schule und Jugendarbeit angewiesen sind. Hintergrund sind aktuelle Sparmaßnahmen der Stadt sowie steigende Kosten für Schulmaterialien und Mittag­essen.

Der nationale Bildungsbericht 2026 zeigt erneut deutlich: Die Bildungschancen von Kindern hängen in Hamburg stark von ihrer sozialen Herkunft ab. Kinder aus einkommensarmen Familien starten bereits im frühen Kindesalter mit schlechteren Voraussetzungen. Aktuell verschärft sich die Lage weiter. Kurz vor den Sommerferien wurden Eltern informiert, dass Arbeitshefte für vier Fächer künftig wieder selbst bezahlt werden müssen. Gleichzeitig steigen die Kosten für das Schulessen.

Schon im Elternhaus erhalten viele Kinder weniger Förderung und Unterstützung. Deshalb sind Kita, Schule und Jugendarbeit entscheidend für gleiche Chancen. Allein für die Arbeitshefte entstehen Mehrkosten von über 60 Euro pro Kind. Das trifft besonders Familien, die knapp über der Einkommensgrenze liegen und keine Unterstützung erhalten.

Klaus Wicher, Landesvorsitzender SoVD Hamburg

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 44545693
E-Mail: presse@sovd-hh.de

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