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Corona-Pandemie: Nicht jeder Bezirk ist gleich stark betroffen

Die Menschen in Hamburg sind im Alltag unterschiedlich schwer von dem Coronavirus betroffen. Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg, macht sich Sorgen:

„Unser Stadtstaat ist mit einer Bevölkerung von knapp zwei Millionen dicht besiedelt. Dort, wo viele Menschen auf wenig Raum zusammenleben, ist die Gefahr, sich mit dem Virus anzustecken deutlich höher. Deswegen muss überlegt werden, wie individuell wir in den Bezirken und Stadtteilen den Schutz der Menschen bewerkstelligen.“

„Die veröffentlichten Zahlen zeigen, dass es in den Bezirken Wandsbek und Altona die meisten Corona-Infizierten gibt. In Altona hat es offenbar die Ortsteile direkt an der Elbe besonders stark getroffen. Dort wo sich viele Menschen angesteckt haben, sei es durch den Skiurlaub oder über andere Wege, würde ich mir besondere Schutzmaßnahmen wünschen. Ich denke da beispielsweise an die dortigen Wochenmärkte. Hier kommen viele Menschen zusammen, hier ist das Ansteckungspotenzial besonders hoch. Hierfür müssten stärkere Schutzmaßnahmen getroffen werden, damit sich für Kundinnen und Kunden sowie Händlerinnen und Händler das Infektionsrisiko nicht erhöht.“

Wichtig sei eine offene Kommunikation und Transparenz seitens der Behörden: „Ich wünsche mir an dieser Stelle mehr konkrete Informationen durch die Bezirksämter, wie die Lage aktuell bei mir vor der Tür, in der direkten Nachbarschaft, aber auch im Stadtteil ist – und was im Einzelnen unternommen wird“.

Der SoVD Hamburg ist auch in Zeiten von Corona für seine Mitglieder und alle Interessierten da. Nutzen Sie die Möglichkeit der telefonischen Beratung unter 040/6116070 oder schreiben Sie eine e-Mail an: info@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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