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Altersarmut – ein Problem, das auf den Nägeln brennt

Immer mehr Menschen in Hamburg stellen sich die Frage: „Werde ich im Alter noch über die Runden kommen?“ Für viele lautet die Antwort: „Gerade mal eben so und mit nur ganz wenig.“ Die Angst vor Altersarmut ist ein Schreckgespenst, das sich in immer mehr Teilen unserer Gesellschaft verbreitet.

Ob jung, ob alt: Armut im Alter geht uns alle an


Allein bei uns in Hamburg sind heute schon 53.000 Seniorinnen und Senioren arm oder armutsgefährdet. Das ist ein historischer Höchststand! Wenn die Politik nicht endlich das Problem anpackt, wird sich dieser Trend fortsetzen!

Obwohl man Jahrzehnte lang gearbeitet hat, ist Armut im Alter für viele vorprogrammiert. Noch bitterer wird es für diejenigen, die zwischendurch mal ohne Job, langzeitarbeitslos oder im Niedriglohnsektor beschäftigt waren.

Nicht nur die Bundesregierung, auch die Hamburger Politik muss die Fehler im bestehenden System endlich erkennen und das Problem konstruktiv angehen. Die Zeit läuft uns davon – wir brauchen Lösungen dringender denn je. Sonst wird Altersarmut in der Zukunft für immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft zu einer echten Bedrohung. „Wir müssen vieles neu justieren, damit sich diese Menschen nicht länger vom Staat vergessen fühlen!“, so Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg.

Wie ist es, in Armut zu leben? Was macht das mit den Menschen? Und was macht das mit uns allen? Prof. Dr. Harald Ansen, Dozent für Soziale Arbeit an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) erklärt:

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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