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News & Service

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Arbeit schafft Teilhabe

Warum soziale Arbeits­markt­politik Menschen neue Chancen eröffnet

Frau und Mann, die in einem modernen Büro stehen. Die Frau links trägt einen hellen Blazer und hält ein Tablet in den Händen. Sie hat kurzes, blondes Haar und lächelt freundlich in die Kamera. Der Mann rechts trägt ein blaues Jeanshemd und hat dunkles Haar. Er lächelt. Im Hintergrund sind unscharf verschiedene Büromaterialien und bunte Notizzettel an einer Wand.

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, Behinderungen oder langjähriger Erwerbslosigkeit benötigen oft besondere Unterstützung, um dauerhaft am Arbeitsleben teilhaben zu können. Dazu gehören Qualifizierung, Beratung und Arbeitsplätze, die an individuelle Fähigkeiten angepasst sind. Arbeitsmarktpolitik spielt dabei eine zentrale Rolle für soziale Teilhabe und den Kampf gegen Armut.

Viele Menschen brauchen Unterstützung

Der Bedarf ist groß: In Hamburg waren 2025 durchschnittlich rund 3.850 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote schwerbehinderter Menschen lag mit 12,6 Prozent deutlich über der allgemeinen Arbeitslosenquote.

Auch die Zahl langzeitarbeitsloser Menschen steigt weiter an. Für viele Betroffene ist der Wiedereinstieg in Arbeit ohne Unterstützung kaum möglich.

Welche Programme helfen?

Programme wie das „Budget für Arbeit“ oder das Teilhabechancengesetz schaffen wichtige Voraussetzungen für mehr Inklusion auf dem Arbeitsmarkt.

Gefördert werden unter anderem:

  • berufliche Weiterbildung
  • Umschulungen
  • individuelle Begleitung
  • Qualifizierungsangebote
  • Unterstützung am Arbeitsplatz 

In Hamburg gibt es dafür verschiedene Angebote, beispielsweise durch die Hamburger Arbeitsassistenz, Inklusive Bildung Hamburg oder das Hamburger Institut für Berufliche Bildung.

Beschäftigungsgesellschaften entlasten und begleiten

Beschäftigungsgesellschaften und soziale Träger übernehmen eine wichtige Aufgabe. Sie bieten Stabilität, begleiten individuell und unterstützen Menschen auf dem Weg zurück in Arbeit.

Der SoVD-Landesvorsitzende Klaus Wicher betont die Bedeutung eines sozialen Arbeitsmarktes: „Menschen in Arbeit zu bringen, ist der Weg aus der Armut. Dafür brauchen wir dauerhaft verlässliche Förderprogramme, ausreichend finanzierte Beschäftigungsgesellschaften und mehr Engagement von Politik und Wirtschaft.“ 

Viele dieser Träger stehen jedoch unter finanziellem Druck. Kurzfristige Förderungen erschweren langfristige Unterstützung und Planungssicherheit.

Ein sozialer Arbeitsmarkt braucht deshalb verlässliche Finanzierung, barrierefreie Arbeitsplätze und die Bereitschaft, Menschen neue Chancen zu geben.

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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