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Schulessen muss für alle ausgewogen und kostenlos für bedürftige Kinder bleiben

Immer zu Jahresbeginn sind die steigenden Kosten für das Mittagessen in den Hamburger Schulen ein Thema: „Wir haben eine hohe Inflation bei den Lebensmitteln und jetzt kommt wieder die reguläre Mehrwertsteuer von 19 Prozent obendrauf. Auch wenn das Essen teurer wird, es darf sich weder an der Qualität noch an dem Versprechen der Stadt, die Kosten für bedürftige Kinder zu tragen, etwas ändern. Dieser Posten muss im kommenden Haushalt fest eingeplant werden und ist nicht verhandelbar“, warnt Klaus Wicher.

In diesem Jahr sind die steigenden Kosten beim Schulcatering für die Beteiligten besonders schmerzhaft spürbar: „Die anhaltende Inflation sorgt vor allem bei den Lebensmitteln dafür, dass Caterer anders einkaufen und kalkulieren müssen“, sagt Wicher. Das wäre händelbar aber: „Seit Jahresbeginn wird auch hier, wie überall in der Gastronomie, wieder eine 19-prozentige Mehrwertsteuer fällig, da wird es immer schwieriger, ein gutes Angebot vorzuhalten und dabei auch noch etwas zu verdienen“, sagt Wicher.

Der Hamburger SoVD Landeschef fragt sich: „Was kommt nach den Sommerferien auf die Eltern zu?“ Bis dahin übernehme die Stadt die knapp 60 Cent Mehrkosten pro Essen, bis dahin würden auch die Eltern, die für das Schulessen zahlen, nicht zusätzlich belastet. 

Danach müsse der Senat verlässlich signalisieren, dass er sich in der Verantwortung sieht: „Das wäre dann die erste Bewährungsprobe für unsere neue Schulsenatorin Frau Bekeris. Sie muss dafür sorgen, dass der Senat nach den Sommerferien das Mittagessen weiterhin für bedürftige Kinder kostenlos zur Verfügung stellt. Die Übernahme der Mehrkosten durch die Hamburger Regierung würde außerdem garantieren, dass die Caterer weiterhin ein gutes, gesundes Essen anbieten können! Eine gute Bildung und Ausbildung beginnt damit, dass man satt ist und sich auf das Lernen konzentrieren kann – das muss für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrem sozialen Status, in Hamburg selbstverständlich sein“. 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem über 25.000 Mitglieder organisiert sind. Der SoVD Hamburg ist der größte Sozialverband in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung. 

Presse-Material

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin
Telefon: 0151 445 456 93
E-Mail: presse@sovd-hh.de

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