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Barrierefreiheit: Anwohnerparken grenzt aus

Auf dem Betonboden ist das Symbol für Rollstuhlfahrer abgebildet. Das Symbol ist in weiß auf blauen Grund. Im oberen Teil des Bildes sieht man einen Rollstuhl auf dem eine Person sitzt.

Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern haben ihn bereits eingeführt: den gelben Parkausweis für mobilitätseingeschränkte Menschen. Der SoVD fordert die Hamburger Verkehrsbehörde auf gleichzuziehen und Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, nicht länger mit Anwohnerparkplätzen auszugrenzen.

Ob ein Termin beim Arzt, der Besuch im Theater oder die Parkmöglichkeit am Arbeitsplatz – für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen scheitern Unternehmungen immer noch viel zu häufig an den Barrieren vor Ort. Beim Thema Anwohnerparken gibt es jetzt Zugeständnisse ans Handwerk. Auch für Menschen mit blauem oder orangenem Parkausweis gibt es Sonderregelungen. Doch die Zahl derer, die Sonderregelungen benötigen, ist aus Sicht des SoVD viel größer. Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern haben dies erkannt und den gelben Parkausweis als erweiterte Möglichkeit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eingeführt.

Hamburg muss dringend gleichziehen und den gelben Parkausweis einführen, damit ein erweiterter Personenkreis problemlos am Leben in der Stadt teilnehmen und wichtige Termine uneingeschränkt wahrnehmen kann. Bus und Bahn oder das Fahrrad sind eben nicht für alle als Verkehrsmittel geeignet.

Klaus Wicher, Vorsitzender des Sozialverband SoVD Hamburg

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Nicola Timpe
Pressesprecherin
Telefon: 0151 23 23 67 56
E-Mail: presse@sovd-hh.de

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