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Seelische Gesund­heit braucht mehr als gute Worte

Woche der Seelischen Gesundheit vom 10. bis 20. Oktober

Ein Mann steht in einem hellen Raum vor einem großen Fenster und hält die Vorhänge zur Seite. Er trägt ein weißes T-Shirt und blickt nach draußen, wo man unscharf eine grüne Landschaft und Gebäude im Hintergrund erkennen kann. Das Licht von draußen erhellt den Raum leicht, während die Vorhänge teilweise geöffnet sind.

Psychische Erkrankungen können jeden Menschen treffen. Umso wichtiger sind Aufklärung, Entstigmatisierung und niedrigschwellige Hilfen. Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ macht die Woche der Seelischen Gesundheit vom 10. bis 20. Oktober 2026 bundesweit auf psychische Erkrankungen und psychosoziale Angebote aufmerksam. Auch in Hamburg gibt es Veranstaltungen.

Gesellschaftliche Akzeptanz ist von großer Bedeutung für die Seele erkrankter Menschen. Doch allein reicht diese nicht. Wer psychisch erkrankt und professionelle Hilfe benötigt, muss sie auch erreichen können.

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 Wer monatelang auf notwendige psychotherapeutische Hilfe wartet, verliert wertvolle Zeit. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kann das gravierende Folgen haben. Seelische Gesundheit ist eine soziale Frage. Deshalb brauchen wir eine Versorgung, die wohnortnah, niedrigschwellig und unabhängig vom Einkommen erreichbar ist.

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Dr. Sally Peters, Vorständin SoVD Hamburg
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Es ist widersinnig, einerseits immer wieder die Bedeutung psychischer Gesundheit zu betonen und andererseits die ambulante Versorgung finanziell unter Druck zu setzen. Wer Wartezeiten verkürzen und Chronifizierung verhindern will, muss Therapieplätze sichern und ausbauen – nicht ihre Finanzierung beschneiden.

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Dr. Sally Peters, Vorständin SoVD Hamburg

Kontakt
Nicola Timpe
Stv. Pressesprecherin SoVD Hamburg
Telefon: 0151 23236756
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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