SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier: „Unser Lauf wird immer größer und immer besser – das ist Inklusion pur!“
Das war Rekord: Der SoVD-Inklusionslauf 2026 lockte am Wochenende in seiner 11. Ausgabe so viele Starterinnen und Starter wie noch nie auf das Tempelhofer Feld. Insgesamt besuchten rund 5.000 Menschen die Veranstaltung, mehr als 1.200 Sportbegeisterte mit und ohne Behinderung beteiligten sich an den unterschiedlichen Läufen. Besonders im Mittelpunkt standen diesmal Familien und Angehörige, die im Alltag oft zusätzliche Belastungen tragen müssen. Damit setzte der Inklusionslauf wieder ein deutliches es Zeichen für Solidarität. Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier freute sich über die weiterwachsende Beliebtheit des inklusiven Sportevents: „Unser Lauf wird immer größer und immer besser – das ist Inklusion pur! Aber gerade bei der Barrierefreiheit und der inklusiven Bildung gibt es noch erhebliche Defizite. Deutschland hat bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention noch viel aufzuholen.“ Auch die diesjährige Botschafterin des Inklusionslaufs, die sehbehinderte Weltklasseschwimmerin Elena Semechin, betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Veranstaltung. „Die Barrieren fangen ja schon im Kopf an. Der Inklusionslauf zeigt, was möglich sei, wenn Menschen zusammenkommen. Denn Sport verbindet“, so die Paralympics-Siegerin.
Ein weiteres emotionales Highlight war die Ehrung der diesjährigen SoVD-Superheldinnen und -helden. Mit der Auszeichnung werden Mitglieder in den Mittelpunkt gerückt, die sich sonst eher im Hintergrund ehrenamtlich engagieren. „Wir haben immer viele Ehrungen für Funktionäre, die natürlich auch viel tun. Aber wir hatten eben nichts für die Leute, die da im Hintergrund arbeiten“, erklärte Michaela Engelmeier. Zu den Ausgezeichneten gehören Ingrid Beyer aus Hannover, Regina und Günther Ruckdäschel aus dem bayrischen Michelau, Siegrid Voß aus Witzwort in Schleswig-Holstein und Annette Albrecht-Kesselhut aus dem niedersächsischen Nienhagen.
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