Das BÜNDNIS STARKER SOZIALSTAAT HAMBURG unterstützt die Forderung des Mietervereins nach bezahlbarem und dauerhaft gesichertem Wohnraum und setzt sich für einen Sozialstaat ein, der allen Menschen gesellschaftliche Teilhabe und ein sicheres Zuhause ermöglicht.
Wohnen ist ein zentraler Bestandteil sozialer Sicherheit. Wenn immer größere Teile des Einkommens für die Miete aufgebracht werden müssen, schränkt das die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe ein und verschärft soziale Ungleichheit.
Ein starker Sozialstaat muss deshalb auch beim Wohnen dafür sorgen, dass Menschen nicht durch steigende Kosten aus ihrem sozialen Umfeld oder aus der Stadt verdrängt werden. Das gilt für Menschen mit niedrigen Einkommen ebenso wie für Familien, ältere Menschen, Studierende, Auszubildende und Menschen mit besonderen Anforderungen an ihren Wohnraum.
Die Wohnungsfrage ist damit mehr als eine Frage des Immobilienmarkts. Sie entscheidet mit darüber, ob Menschen in Hamburg leben, arbeiten, Familien gründen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Bezahlbarer und dauerhaft gesicherter Wohnraum ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil eines sozialen und solidarischen Gemeinwesens.
Das BÜNDNIS STARKER SOZIALSTAAT HAMBURG unterstützt die Kundgebung des Mietervereins zum Internationalen Mietertag. „Soziale Sicherheit darf nicht an der Wohnungstür enden. Wer in Hamburg lebt und arbeitet, muss sich auch ein Zuhause in dieser Stadt leisten können.“ Gemeinsam mit den Mieterinnen und Mietern der Stadt setzt das Bündnis ein Zeichen für eine Politik, die Wohnen als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge versteht und den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum dauerhaft sichert.
Die Kundgebung findet am Montag, 5. Oktober 2026, um 18 Uhr auf der Reesendammbrücke statt.
Zu den Forderungen und den Bündnispartnern im Einzelnen: Bündnis Starker Sozialstaat Hamburg.
Ansprechpartner für Rückfragen:
Dr. Rolf Bosse
Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg
0162 1325110, r.bosse@mieterverein-hamburg.de
