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Altersvorsorge: „Die bessere Rente“

Ein älteres Paar steht in einem herbstlichen Park. Beide tragen helle Pullover, und die Frau hat einen gelben Schal um den Hals. Der Mann trägt eine Brille und lächelt sanft, während die Frau ihren Kopf liebevoll an seine Schulter lehnt. Die Bäume im Hintergrund sind in warmen Herbstfarben gehalten, und das Sonnenlicht scheint durch die Blätter.

Natürlich ist nicht alles gut, sondern so einiges verbesserungswürdig im gesetzlichen, umlagefinanzierten Rentensystem. Aber es ist auch nicht alles schlecht: Die gesetzliche Rente bietet einige Vorteile gegenüber privater Vorsorge oder einer so genannten Aktienrente. Ein großer Nachteil ist ihr schlechtes Image. Deshalb wirbt der SoVD jetzt für mehr Vertrauen.

Vor allem junge Menschen sorgen sich, ob das gesetzliche, umlagefinanzierte Rentensystem angesichts der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft ein auskömmliches und armutsfestes Leben im Alter sichern kann. Für Menschen, die in schlecht bezahlten Berufen, mit Erwerbsunterbrechungen oder auf Minijob-Basis arbeiten, ist diese Sorge berechtigt. Trotz alledem muss die gesetzliche Rente gestärkt werden – und das schnell. Auf der Website www.diebessererente.de und in den sozialen Medien erklärt der SoVD, warum das umlagefinanzierte System gestärkt und gerechter gestaltet werden sollte. 

In Hamburg haben über 50 Prozent der Rentner:innen eine Rente bis 1.000 Euro. Mehr als 30.000 über 65-Jährige bekommen Grundsicherung im Alter, weil ihr Einkommen nicht ausreicht, um die hohen Lebenskosten zu finanzieren.

Bei aller Kritik, die wir als Sozialverband an bestimmten Ausgestaltungen der gesetzlichen Rente und teilweise zu niedrigen Renten haben, sehen wir den unsicheren Kapitalmarkt nicht als geeignete Basis für ein stabiles, neues Rentensystem. Wir müssen vielmehr auf politischer Ebene das bestehende System weiterentwickeln und dafür Sorge tragen, dass alle Erwerbstätigen einzahlen, wir wieder zu einem Rentenniveau von 53 Prozent zurückkehren und das System flexibler bezüglich eigener Ansparmöglichkeiten wird.

Klaus Wicher, Landesvorsitzender des Sozialverband SoVD Hamburg

 

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem rund 28.000 Mitglieder organisiert sind. Damit ist der SoVD die größte sozialpolitische Interessenvertretung in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung.

Presse-Material

 

Kontakt
Nicola Timpe
Pressesprecherin
Telefon: 0151 23 23 67 56
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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