Berufsförderungswerk (BFW) Hamburg: Verraten und verkauft

Anlässlich der Privatisierung des BFW (jetzt PepKo) lädt DIE LINKE-Bürgerschaftsfraktion Hamburg ein zur Diskussion mit dem SoVD-Landeschef Klaus Wicher u.a.

Wie konnte es so weit kommen? Was bedeutet das für die berufliche Rehabilitation und Weiterbildung in Hamburg? Welche Auswirkungen hat das für den Betrieb, den Stadtteil, die Beschäftigten?

Berufsförderungswerk: Verraten und verkauft
Und nun soll es der Markt richten?


Diskussion mit: 

  • Dr. Carola Ensslen MdHB DIE LINKE.
  • Gerd Labusch ehemaliger Betriebratsvorsitzender
  • Lara Scheunemann DIE LINKE. Farmsen
  • Klaus Wicher SoVD Hamburg

Moderation: Jan Rübke DIE LINKE. Wandsbek


In Farmsen gehört das Berufsförderungswerk zu den prägenden Institutionen des Stadtteils. Bereits die Insolvenz im Jahr 2013 war ein Schock. Das BFW wurde zwar gerettet, doch konnte es aufgrund der Kürzungspolitik des Senats seine bedeutende Rolle in der beruflichen Rehabilitation nicht zurückerobern.

Nun wird in diesen Tagen der Verkauf nicht nur des BFW, sondern der gesamten PepKo GmbH, zu der auch Berufsbildungswerk (BBW) in Eidelstedt und Berufliches Trainingszentrum (BTZ) in Barmbek gehören, besiegelt. Damit werden wichtige Angebote der Weiterbildung und Rehabilitation vollständig dem Markt überlassen.
Wird der Käufer, das Christliche Jugenddorfwerk (CJD), der ihm übertragenen Verantwortung gerecht?


Gymnasium Farmsen (Aula)
Swebenhöhe 50
22159 Hamburg