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News & Service

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Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst

Mehr Anerkennung braucht mehr Gesellschaft: Für mehr Wertschätzung und Solidarität mit den sozialen Berufen

Ende Februar beginnen die Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst. Die Beschäftigten fordern bessere Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und eine angemessene finanzielle Anerkennung ihrer Arbeit.

Trotzdem wird die unverzichtbare Arbeit, die Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen und viele andere Berufsgruppen, die tagtäglich mit großem Engagement, Professionalität und jeder Menge Idealismus ihre Arbeit leisten, zu wenig wertgeschätzt. „Das zeigt sich immer noch durch schlechte Arbeitsbedingungen wie niedrigen Einkommen, einer hohen Zahl von Befristungen. Das wiederum führt zu Fachkräftemangel und immer mehr Teilzeitarbeit, weil die Beschäftigten die Belastungen ansonsten nicht aushalten. Der SoVD Hamburg erklärt sich mit den Beschäftigten und ver:di solidarisch und fordert bessere Bedingungen für den Sozial- und Erziehungsdienst. Klaus Wicher: „Bedürftig sein, das heißt angewiesen sein auf andere, die helfen und unterstützen können. Diese wichtige Hilfe gehen an Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen und Betreuer:innen, die sich jeden Tag um Menschen mit Behinderung, Langzeitarbeitslose und viele mehr kümmern. Sie ermöglichen den Betroffenen Chancen, Perspektiven und vor allem Hoffnung. Das muss unsere Gesellschaft anerkennen und vor allem muss sie dies endlich mehr wertschätzen - auch durch einen guten Lohn und gute Arbeit“.