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Steigende Corona-Inzidenz in Hamburg

Nicht nur beobachten, sondern mehr über mögliche künftige Eindämmungsmaßnahmen informieren!

Die Corona-Neuinfektionen ziehen jetzt im Herbst wieder an. Hamburg liegt knapp unter der 100er Inzidenz. „Wenn es aber darum geht, worauf sich die Bürger*innen in der Stadt einstellen müssen, sollten die Zahlen weiter steigen, bleibt Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard indifferent. Das verunsichert die Menschen.“, moniert Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg.

Draußen wird es kühler und feuchter – beste Bedingungen für das Corona-Virus und die nächste Infektionswelle. „Die Inzidenz steigt vor allem bei den jungen Menschen und bei den Ungeimpften. Das bedeutet aber auch für die Älteren eine höhere Ansteckungsgefahr“, sagt Wicher. Zwar sei ihr Risiko eines schweren Verlaufs durch die Impfung reduziert, aber: „Corona ist auch ohne, dass man ins Krankenhaus muss, eine Erkrankung, die Komplikationen mit sich bringen kann. Es müssen also rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um vor allem ältere Hamburger*innen ausreichend zu schützen“, so Wicher weiter.

Der Hamburger SoVD-Chef fordert deshalb von der Gesundheitssenatorin mehr Transparenz bei den Maßnahmen, die möglicherweise schon bald ergriffen werden müssen, um das Virus einzudämmen: „Frau Leonhard sollte nicht das Vertrauen der Hamburger*innen verspielen, sondern offen damit umgehen, wie sie sich die Eindämmungsmaßnahmen vorstellt, wenn das Virus wieder Oberhand bei uns gewinnt. Die Menschen in Hamburg könnten sich dann rechtzeitig auf das einstellen, was vielleicht schon bald auf sie zukommt.“