Wenn es um soziale Fragestellungen geht, haben viele Hamburger:innen offenbar größeren Rede- und Informationsbedarf: „Wir haben unsere digitalen Angebote daraufhin abgefragt, was unsere Mitglieder am meisten umtreibt und welche Themen verstärkt nachgefragt werden. Dabei fällt auf, dass vieles von verantwortlicher Seite offenbar nicht ausreichend beantwortet wird“, hat Klaus Wicher, SoVD-Landesvorsitzender festgestellt.
Mehr als 28.000 Menschen sind inzwischen im Hamburger Landesverband Sozialverband SoVD organisiert: „Vor allem in den letzten Jahren haben wir einen großen Zulauf an Neumitgliedern zu verzeichnen. Ich bin mir sicher – der Trend wird auch im kommenden Jahr anhalten!“, sagt Wicher. Die Gründe für den Eintritt seien vielfältig: „Zum einen überzeugen wir mit unserem politischen Engagement für diejenigen, deren Leben von Armut gezeichnet ist. Dann wenden sich viele an uns, weil unsere Fachjurist:innen kompetent in Sachen Sozialrecht beraten und weiterhelfen. Sehr viele schätzen auch die Sozialinfos, die wir per Newsletter und auf unserer Webseite weitergeben“, erläutert der SoVD-Landeschef.
Angesichts steigender Zahlen von Hamburger:innen aus der Boomer Generation, steht das Thema Rente bei der Nutzung der Hamburger SoVD Webseite ganz weit vorn: „Ob es um Wohnkostenbeantragung geht, die Zuzahlungsbefreiung bei Rezepten oder auch die Frage, wer im Alter Steuern zahlen muss – Infos dazu lagen ganz weit vorn bei der Nutzung unserer Webseite“, so Wicher. Ebenfalls stark nachgefragt waren die Themenbereiche Behinderung und Wohngeld.
In dem einmal im Monat erscheinenden Newsletter, der sich an Mitglieder, Interessierte und Sympathisanten des SoVD wendet, ist das Interesse ähnlich gelagert: „Hier punkten wir zusätzlich, denn wir liefern unseren Abonnent:innen eine Zusammenstellung der wichtigsten Themen des Monats – kurz, kompakt und gut lesbar zusammengefasst.“ Absoluter Spitzenreiter bei der Newsletter Nutzung sind die monatlichen SoVD-Sozialtipps, die Neues und Änderungen aus dem Sozialrecht erklären. Dort stehen Rente und vor allem auch Pflege im Fokus: „Wenn man bedenkt, dass rund 80 Prozent der Pflegefälle zuhause von Angehörigen betreut werden, sorgen wir mit unserem Newsletter für Aufklärung und liefern vor allem denjenigen, die aus den verschiedensten Gründen keine Möglichkeit haben, sich von Fachleuten beraten zu lassen, wichtige Informationen. Ich bin stolz darauf, dass die Menschen uns und unserer Kompetenz in sozialen Fragen vertrauen.“
Neben den Themen Rente und Pflege interessierten sich die Leser des SoVD Newsletter darüber hinaus für das Thema Mobilität.
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