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News & Service

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Neue Wege im SoVD Hamburg

Kolumne von Klaus Wicher, Hamburger SoVD-Landes­vorsitzender

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitglieder,

der SoVD Hamburg geht neue Wege und stellt damit sicher, dass der Landesverband langfristig gute Perspektiven hat. Ich habe schon vor Jahren dargelegt, dass viele Dinge, die bisher das Ehrenamt macht, von angestellten Mitarbeitenden übernommen werden müssen. Diesen Weg ist der SoVD-Landesverband bereits mit der Einrichtung von Treffs anstelle von Ortsverbänden gegangen, weil unsere sehr engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitenden immer älter werden und verantwortungsvolle Ämter in Kreis- und Ortsvorständen kaum noch zu besetzen sind. Mit einer neuen Satzung haben wir nun die Voraussetzung geschaffen, dass zwei angestellte Vorstände die aufwändige operative Arbeit ab dem 1. Juli übernehmen. Für die Position der Sprecherin des Vorstandes konnten wir Dr. Sally Peters gewinnen, worüber wir uns sehr freuen. Und Mathias Mollenhauer wird künftig den Bereich der Sozialrechtsberatung sowie alle Tätigkeiten verantworten, die mit der Verwaltung unseres Verbandes zu tun haben. Mehr über unsere beiden Vorstände und die neuen Aufgabenbereiche erfahren Sie in der Juli-Ausgabe der Zeitung.

Mit der Einrichtung eines Landesverbandsrates haben wir zudem ein Gremium geschaffen, das rahmengebend Vorgaben erarbeitet, grundlegende Entscheidungen trifft sowie die Arbeit des Vorstandes – wie ein Aufsichtsrat – kontrolliert. Unsere Delegierten haben bereits beschlossen, dass ich den Vorsitz innehabe und das Gremium darüber hinaus aus dem erweiterten bisherigen Geschäftsführenden Landesvorstand bestehen wird.

Ein wichtiges Thema möchte ich noch ansprechen: Im Alter in der vertrauten Umgebung bleiben zu können, das wünschen wir uns doch eigentlich alle. Nur ist dies nicht immer und überall möglich – vor allem, weil Gesundheits- und Pflegeangebote für den privaten Wohnbereich sowie Unterstützung für pflegende Angehörige fehlen. Rund 95.000 Menschen sind in Hamburg auf Pflege angewiesen. Etwa 80 Prozent werden zuhause von Angehörigen, Nachbar:innen oder Bekannten betreut. Der Senat hat einen umfangreichen Aktionsplan ausgearbeitet. Hamburg soll künftig für ältere Menschen inklusiver und barriereärmer werden, ein neues Modellprojekt mit Quartierspflegediensten und -treffs beratend und begleitend unterstützen sowie den sozialen Zusammenhalt stärken. Endlich kommen wir also in der Stadt ein Stück voran mit der Idee, Senior:innenzentren einzurichten. Dies ist der beste Lösungsansatz, um der steigenden Zahl älterer Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf gerecht zu werden – von denen viele im Übrigen nicht fürs Alter vorsorgen können, wie unsere neue Civey-Umfrage deutlich zeigt.

Ihr Klaus Wicher
Landesvorsitzender

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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