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Mobilität: Für mehr Teilhabe

Senior:innen warten auf das 29-Euro-Ticket

In Sachen Mobilität ist das Deutschlandticket für viele Menschen, auch in Hamburg, ein unschlagbares Angebot. „Auch die Stadt hat erkannt, dass diese Monatskarte soziale Benachteiligung verringert. Darum ist diese Fahrkarte für Schüler:innen kostenfrei, Auszubildenden und bedürftigen Menschen zahlt die Stadt einen Zuschuss. Dieses Angebot will der Senat auch Senior:innen zugutekommen lassen und hat ihnen im Koalitionsvertrag eine schrittweise Vergünstigung in Aussicht gestellt. Dieses Versprechen sollte Hamburg nicht vergessen!“, mahnt Klaus Wicher.

In ihrem Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl 2025 hatte die SPD zugesagt, sich im Bund dafür einzusetzen, die Fahrkartenpreise für Senior:innen stabil zu halten, besser noch, für sie einen günstigeren Preis auszuhandeln. Aus Wichers Sicht hat Hamburg diesbezüglich allerdings nichts Erwähnenswertes erreicht: „Ganz im Gegenteil, es wird schon wieder darüber diskutiert, ob und wie es mit dem Deutschlandticket im kommenden Jahr weitergeht. Es wird über Preiserhöhungen gesprochen, ich befürchte, die Senior:innen werden wieder leer ausgehen“, ahnt Wicher. 

Der Hamburger SoVD-Landeschef fordert für sie ein deutlich günstigeres 29-Euro-Ticket: „Das Deutschlandticket ist ungemein erfolgreich und hat für mehr soziale Gerechtigkeit in Sachen Mobilität gesorgt. Mit dieser Monatskarte hätten auch Senior:innen mit wenig Einkommen die Möglichkeit, einen Kurzurlaub zu machen, Freunde und Verwandte zu besuchen oder einfach mal eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.“ 

Für Senior:innen sei dieses Ticket außerdem ein Angebot gegen Einsamkeit und für mehr Teilhabe am Leben: „Eine Monatskarte für 29 Euro, für den ÖPNV aber auch für alle Regionalzüge – das gäbe vor allem älteren Menschen, die Grundsicherung im Alter beziehen oder nur eine kleine Rente haben, ein echtes Stück Freiheit zurück. Die SPD hat versprochen, dies gemeinsam mit dem Bund schrittweise durchzusetzen. Sollte dies nicht gelingen, muss es der Senat wenigstens für die Hamburger Senior:innen auf den Weg bringen. Das Geld hat die Stadt, sie muss sich nur dazu entscheiden, es für ihre älteren Mitbürger:innen zu investieren.“

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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