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Energiegipfel in Hamburg

Senat muss Expertise jetzt an einen Tisch holen

Nach dem Spitzengespräch mit Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft hat der Senat angekündigt, den Dialog zur Bewältigung der Energiekrise unter Einbezug von Verbänden, Kirchen und Gewerkschaften fortführen zu wollen. Der SoVD Hamburg begrüßt den Vorstoß und wiederholt seine Forderung nach einem großen Energiegipfel in der Hansestadt.

Klaus Wicher, Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg: „Wir stehen vor enormen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen, die uns alle betreffen. Ganz besonders Menschen mit ohnehin kleinem Geldbeutel. Wenn nun Politik und Wirtschaft über Problemlagen und Lösungswege in der Energiekrise beraten, dann gehören jetzt umso dringender auch Sozial- und Wohlfahrtsverbände mit an den Tisch. Dass der Senat das eingesehen hat, ist ein wichtiges Signal. Nicht nur für die Armutsbetroffenen und Einkommensschwachen, sondern auch für Bürger:innen mit mittleren Einkommen, die ebenfalls zunehmend von Existenzsorgen geplagt sind und sich fragen, wie sie angesichts der Preiserhöhungswelle künftig noch über die Runden kommen sollen. Unsere Stadt muss jetzt Antworten darauf geben, wie diese Menschen schnell und zielgenau entlastet werden können – und wie die Energie- und Versorgungssicherheit zu bezahlbaren Preisen für alle gewährleistet werden kann.

Vor dem Hintergrund dieser insgesamt sehr komplexen, schwierigen Situation, ist es aus unserer Sicht notwendig, dass Hamburg endlich zu einem großen Energiegipfel unter Beteiligung aller relevanten Gruppen vor Ort einlädt. Sowohl Wirtschaft und Industrie als auch Gewerkschaften, Kirchen, Umwelt-, Wohlfahrts- und Sozialverbände. Nur ein ausgewogener Diskurs und das gemeinsame Handeln aller wesentlichen Akteur:innen unserer Stadt, kann zu einem breiten Konsens und gangbaren Lösungen führen, die dann auch alle mittragen können. Wie bereits in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, steht auch der SoVD in Hamburg gerne dafür zur Verfügung.“
 

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