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Deutsch­land­ticket: Preis­er­höhung muss sozial ver­träglich bleiben

„Ein teureres Deutschlandticket darf nicht für alle gelten“ – Klaus Wicher fordert, zumindest für Senior:innen, Alleinerziehende, kinderreiche Familien, aber auch für Auszubildende und Studenten weiterhin zum vergünstigten Tarif anzubieten. „Gerade diese Gruppen mussten in der Vergangenheit die inflationsbedingt gestiegenen Preise aus eigener Kraft kompensieren. Sie brauchen das Ticket weiterhin zum ganz kleinen Preis“. Für Bedürftige fordert Wicher das kostenlose Deutschlandticket 

Für 49 Euro einen Monat lang die örtlichen Busse und Bahnen zu nutzen, ist vor allem für Menschen, die wenig haben, ein gutes Stückchen mehr Freiheit und Unabhängigkeit. Darum müsse das Deutschlandticket auf jeden Fall erhalten bleiben, der Preisanstieg müsse aber so moderat und sozial verträglich wie möglich ausfallen, sagt Wicher: „Arbeitnehmer:innen sparen echtes Geld, denn sie kommen günstig und klimafreundlich zum Job“.  

Für diejenigen, die nicht so viel haben, dürfe es aber keine Verteuerung der Deutschlandfahrkarte geben: „Ein Ticket, das zehn oder sogar 20 Euro mehr kostet, das ist für diese Menschen zu viel. Für Bedürftige sollte das Ticket darüber hinaus kostenfrei sein“. 

Hamburg müsse sich im Bund dafür deutlich positionieren: „Ich erwarte von der Stadt, dass sie sich dafür engagiert, dass das Ticket für bestimmte Gruppen nicht teurer wird, dazu zähle ich Senior:innen, Alleinerziehende und junge Menschen in Studium und Ausbildung – das würde denen helfen, die gerade in Zeiten von Inflation und stark gestiegenen Lebenshaltungskosten viel aus eigener Kraft ausgleichen müssen“, fordert Wicher.

Der SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg) ist ein gemeinnütziger Verein, in dem über 25.000 Mitglieder organisiert sind. Der SoVD Hamburg ist der größte Sozialverband in der Hansestadt. Seine Mitglieder berät der SoVD sozialrechtlich zu Fragen rund um die Themen Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehindertenrecht, Grundsicherung und Arbeitslosenversicherung. In Widerspruchs- und Klageverfahren übernimmt er ihre sozialrechtliche Vertretung. 

Presse-Material

Kontakt
Susanne Rahlf
Pressesprecherin
Telefon: 0151 445 456 93
E-Mail: presse@sovd-hh.de

SoVD Sozialverband Deutschland e.V., Landesverband Hamburg
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