Stadtteilhaus BÖV 38 in Lurup

Mit der neuen Sozialberatung vor Ort in Lurup zeigt der SoVD Hamburg Flagge, um zum Erhalt des Stadtteilhauses beizutragen.

„Das Stadtteilhaus in Lurup leistet im besten Sinne des Wortes Stadtteilarbeit. Es gibt auch den Menschen Beschäftigung, die physisch und psychisch so stark eingeschränkt sind, dass sie Lurup nicht verlassen können. Wir wollen daher vor Ort Flagge zeigen und die Mitarbeiter entlasten. Der SoVD ist ab sofort Partner des Stadtteilhauses und übernimmt hier die Sozialberatung“, so Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des SoVD in Hamburg. 

Der erste Beratungstermin findet statt am Donnerstag, 15. Dezember 2011 von 12 bis 16 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich.

„Bei unserer sozialen Arbeit vor Ort geht es darum, auch den Bürgern die Würde einer Arbeit zu geben, die sonst kaum eine Chance haben. Diese Menschen bekommen bei uns Arbeit, die ihrem Rhythmus und ihren Möglichkeiten entspricht. Diese Menschen sind oft physisch und psychisch eingeschränkt. Wer starke Depressionen oder einen kaputten Rücken hat, kann und traut sich nicht weit weg von Zuhause. Aber der Weg ins Stadtteilhaus ist kurz“, beschreibt Margret Roddis, BÖV-Leiterin den Arbeitsplatz von elf Ein-Euro-Jobbern, der jeweils auf das individuelle Handicap ausgerichtet ist.“

Mit dem SoVD bekommt das BÖV 38 auch in der politischen Diskussion einen starken Sozialpartner an die Seite. Roddis begrüßt den SoVD. „Wir stoßen schon jetzt an Grenzen und brauchen kompetente Partner. Daher freuen wir uns, dass der SoVD die Beratung übernimmt, Veranstaltungen bei uns organisiert und mehr plant. Dazu gehört auch, eine Hartz-IV Gruppe einzurichten.“